Vantastic

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das aktuelle Heft ...

 ... oder ältere Hefte HIER bestellen!

News

Klimakrise: Neuseeland will eine Milliarde Bäume pflanzen

Bereits 2018 erklärte die neuseeländische Regierung, in den nächsten zehn Jahren eine Milliarde Bäume pflanzen zu wollen. Die Selbstverpflichtung ist Teil des Zero-Carbon-Bill, mit dem Neuseeland bis 2050 kein Kohlendioxid mehr ausstoßen will. Im Pariser Klima-Abkommen hat sich Neuseeland außerdem verpflichtet, bis 2030 seinen CO2-Ausstoß um 30 Prozent unter das Niveau von 2005 zu senken.

Neuseeland hat zwar keine Kohlekraftwerke, fördert kein Öl und verbraucht im Weltvergleich relativ wenige fossile Brennstoffe – hat aber viele Landflächen, die von einer „Reforestation“ profitieren würden. Das Baumprogramm könnte einen wesentlichen Teil seiner Zero-Carbon-Selbstverpflichtung übernehmen. Mit den vielen neuen Bäumen sollen etwa 750 Milliarden Tonnen CO2 aus der Atmosphäre gezogen werden.

Im vergangenen Jahr wurden bereits 110 Millionen Bäume gepflanzt, weitere 83 Millionen sollen bis Ende 2019 in die Erde kommen. 6,5 Millionen Setzlinge hat die Regierung im ersten Jahr direkt finanziert.

Kann das Programm ausreichen, hat es Aussicht auf Erfolg – und wer wird davon profitieren?

Weiterlesen: Klimakrise: Neuseeland will eine Milliarde Bäume pflanzen

Die Zeitumstellung: eine Erfindung aus Neuseeland?

Am Sonntag, dem 28. September, war es wieder einmal soweit: In Neuseeland wurden die Uhren von Winterzeit auf Sommerzeit, besser bekannt als „Daylight Saving“, umgestellt.

Mit dem Vordrehen des Zeigers um eine Stunde verschiebt sich damit der Zeitunterschied zwischen Mitteleuropa und Neuseeland auf elf Stunden – bis in Europa die Winterzeit beginnt, die den Zeitunterschied wieder auf die bekannten zwölf Stunden anhebt.
In der EU wurde lange über die Abschaffung der Sommerzeit diskutiert, 2018 gab es sogar eine Befragung aller EU-Bürgerinnen und Bürger über ihre Vorlieben. Aber wie ist das Konzept der Sommerzeit überhaupt entstanden?

Kaum jemand weiß, dass das Konzept des “Daylight Saving” zuerst ein Neuseeländer vorgeschlagen hat, der gern Käfer sammelte.

Weiterlesen: Die Zeitumstellung: eine Erfindung aus Neuseeland?

Die Ergebnisse der Volkszählung in Neuseeland – und was sie bedeuten

Die Volkszählung von 2018 war in Neuseeland heiß umstritten, es gab einige medienwirksame Pannen. Die Ergebnisse, die nun endlich veröffentlicht wurden, zeigen einige spannende Ergebnisse. Das wichtigste: Es gibt inzwischen viel mehr Neuseeländer!

In den letzten fünf Jahren ist Neuseelands Bevölkerung enorm gewachsen. Das hat auch zu einer steigenden kulturellen Vielfalt geführt. 1 271 775 Menschen, die im März 2018 als Neuseeländer gezählt wurden, sind nicht im Land geboren. Das entspricht 27,4 Prozent der Bevölkerung. 2013 waren es noch 25,2 Prozent.

Die Geburtsorte dieser Neu-Neuseeländer sind über die ganze Welt verstreut. Es gibt sogar 15 Neuseeländer, die auf dem Meer geboren wurden.

Weiterlesen: Die Ergebnisse der Volkszählung in Neuseeland – und was sie bedeuten

Neuseelands neuestes Insekt: die Hobbit-Springlaus

Neuseeland hat einen Neuzugang: Das kürzlich entdeckte Insekt, das auf den gelb blühenden Kowhai-Bäumen lebt, erhielt den Namen „Frodo Beutlin“.

Francesco Martoni und Karen Armstrong vom Bio-Protection Research Centre der Lincoln University haben den winzigen Baumbewohner Psylla frodobagginsi getauft. Die Pflanzen-Springlaus wird nur 3 Millimeter lang – ist also noch wesentlich kleiner als ihr berühmter Namensvetter. Sie lässt sich nicht nur an ihrer Größe, sondern auch an den hellen Farben und den gleichmäßig gepunkteten Flügeln leicht von ihrer Verwandten, der Psylla apicalis, unterscheiden.

Weiterlesen: Neuseelands neuestes Insekt: die Hobbit-Springlaus

Ein Prost aus Neuseeland zum Start des Oktoberfestes

Zum Start des Oktoberfestes am 20. September 2019 wünscht Neuseeland den Deutschen eine Mordsgaudi auf der Wiesn. So wie das Münchner Volksfest jährlich Millionen von Menschen aus aller Welt willkommen heißt, sendet auch Neuseeland allen Wiesn-Fans auf der ganzen Welt eine gastfreundschaftliche Video-Botschaft.

Sie ist der Auftakt einer deutschlandweiten Kampagne von Tourism New zealand: „Good Morning World“. Neuseeland ist dank seiner Lage eines der ersten Länder auf der Welt, das den Sonnenaufgang jedes neuen Tages begrüßt. So können die Kiwis den Menschen rund um den Globus als eine der ersten Nationen einen guten Morgen wünschen - oder eben auch „Prost!"

Weiterlesen: Ein Prost aus Neuseeland zum Start des Oktoberfestes

So werden Touristen in Neuseeland zu Umweltschützern

Das Geheimnis des Erfolgs einer kleinen Backpacker-Lodge in der Bay of Plenty sind ihre Gäste. Nicht, weil sie Geld oder gute Laune mitbringen, sondern weil sie aktiv dazu beitragen, die neuseeländische Umwelt zu schützen.

Die „Pacific Coast Lodge and Backpackers” im Sonnenschein-Ort Mount Maunganui bei Tauranga bietet mit Umwelt-Initiativen wie monatlichen „Beach clean-ups” und Baumpflanz-Aktionen ihren Gästen einen einzigartigen Mehrwert. Als langjähriges Mitglied der traditionsreichen Organisation „Keep New Zealand Beautiful” fiel es Besitzerin Sarah Meadows nicht schwer, ein Programm für Umweltaktivitäten ihrer Feriengäste zusammenzustellen.

„Wir selbst bemühen uns, unseren CO2-Fußabdruck stetig zu reduzieren. Natürlich erwarten wir dann auch von unseren Gästen, dass sie ihren Teil dazu beitragen, die Bay of Plenty in besserem Zustand zu hinterlassen“, erklärt Sarah Meadows.

Weiterlesen: So werden Touristen in Neuseeland zu Umweltschützern

Maori Language Week erweckt Neuseelands Nationalsprache zum Leben

„Te Wiki o te Reo Maori”, die Woche der Maori-Sprache, wird in Neuseeland seit 1975 jedes Jahr Mitte September (Mahuru) gefeiert. Events und Aktivitäten im ganzen Land feiern die indigene Landessprache. Die von der Regierung geförderte Initiative ist heute ein Großereignis im Veranstaltungskalender von Aotearoa. Tausende Schulen, Firmen, Vereine und einzelne Menschen nehmen daran teil.

Sprach-Botschafter Guyon Espiner, ein prominenter Radio- und Fernsehjournalist, bekannt aus dem „Radio New Zealand Morning Report”, spricht in seiner Show jeden Tag Te Reo Maori, nicht nur bei der Begrüßung seiner Zuschauer. Damit hat er das Ansehen der Maori-Sprache in der breiten Gesellschaft enorm verstärkt.

„Jeder ist nervös, wenn er eine neue Sprache lernt. Ich habe einfach angefangen und kein Maori hat mich dafür kritisiert, im Gegenteil: Ich habe fantastische Unterstützung bekommen”, erzählt Espiner, der kein Maori-Muttersprachler ist.

Weiterlesen: Maori Language Week erweckt Neuseelands Nationalsprache zum Leben

Ist Neuseeland doch kein sicheres Reiseziel?

Der Mord an einem australischen Touristen in der Nähe von Raglan am 16. August 2019 hat einen Schock ausgelöst – vor allem in den Kreisen der Neuseeland-Reisenden. Für die Neuseeländer selbst ist Kriminalität nichts Neues. Einige haben nach dem furchtbaren Geschehnis sogar kommentiert, Touristen wären zum Teil selbst schuld – sie würden sich in Neuseeland viel zu arglos bewegen.

Sind Touristen in Neuseeland sicher vor Diebstahl und Gewaltverbrechen? Nein, sagt ein ehemaliger Polizist, der heute als Sicherheitsspezialist arbeitet, in einem Interview mit der Zeitung „Stuff“. Bruce Couper wundert sich immer wieder über die Wahrnehmung seiner Heimat als „sicherer Hafen“.

Weiterlesen: Ist Neuseeland doch kein sicheres Reiseziel?

Goto Top