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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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News

Auckland bekommt eine neue Waterfront

Ein neues Fährterminal und ein neu gestalteter öffentlicher Raum an Aucklands Waterfront sollen die größte Stadt Neuseelands komplett „transformieren”, kündigt der Stadtrat an.

Die wachsende Zahl von Besuchern, die in Auckland ankommen und viel zu oft direkt die Stadt wieder verlassen, weil sie Neuseelands Natur sehen wollen, sollen etwas geboten bekommen, das sie einige Tage hier hält. Ein ganzes Maßnahmenpaket hat das Planungskomitee des Stadtrats von Auckland dazu kürzlich verabschiedet.

Phil Goff, Aucklands Bürgermeister, sagt: „Unser transformativer Plan soll ein fußgängerfreundliches Stadtzentrum erschaffen, die Waterfront an die Einwohner von Auckland zurückgeben und die Bedürfnisse der zunehmenden Zahl von Menschen erfüllen, die unsere Stadt besuchen, hier leben und arbeiten.”

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Tourism New Zealand und DOC stellen neue Wanderwege vor

Die ersten 19 Wanderwege, die Teil des Neuseeland-weiten Netzwerks von Great Day Walks und Great Short Walks werden sollen, wurden kürzlich vom neuseeländischen Umweltministerium DOC und der Tourismusbehörde TNZ öffentlich vorgestellt.

In enger Zusammenarbeit haben die beiden Institutionen bereits existierende Wanderwege in Neuseeland ausgewählt, um Besuchern des Landes die Vielfalt Neuseelands zeigen zu können, ihre hohen Erwartungen an das Land zu erfüllen und – was immer wichtiger wird – die Vorteile des wachsenden Tourismus gleichmäßiger über die Regionen und die Kommunen zu verteilen.

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Wenn die Kugeln rollen – beim „Jaffa Race“ in Dunedin

Jaffas sind eine dieser neuseeländischen Spezialitäten, die man lieben muss: mundgerechte Kugeln aus dunkler Schokolade, umhüllt mit einer Zuckerschicht, die nach Orangen schmeckt. Die Kiwis essen täglich 66.000 „Jaffas“ und zelebrieren ihre Liebe zu den Süßigkeiten sogar mit einem jährlichen Fest.

Am „Jaffa race day“ kommen tausende Zuschauer nach Dunedin, wo 75.000 Schokoladenkugeln auf der Baldwin Street nach unten kullern. Ein Meer von Orange, Gelb und Pink ergießt sich dann unter tosendem Jubel mit bis zu 100 km/h über die steilste Straße der Welt – und in die hungrigen Münder der unten wartenden Kinder (und Erwachsenen).

Dunedin ist als UNESCO-Stadt der Literatur ausgezeichnet und voll von Gebäuden im Stil des Edwardianischen und Viktorianischen Zeitalters. Hier sitzt auch Neuseelands älteste Universität. Die fünftgrößte Stadt der Welt (flächenmäßig gesehen) wurde von schottischen Einwanderern gegründet und trägt die Herkunft ihrer Gründer im Namen („Dunedin“ ist der keltische Name für „Edinburgh“).

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Waimangu Volcanic Valley ab jetzt in Maori-Besitz

Das Maori Arts & Crafts Institute in Te Puia, eine Institution zur Förderung der traditionellen Maori-Künste in Rotorua, hat gemeinsam mit zwei ortsansässigen Maori-Gemeinden die geothermale Attraktion „Waimangu Volcanic Valley“ am Lake Rotomahana etwa 20 Minuten entfernt von Rotorua gekauft. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt.

Die Stämme der Ngati Rangitihi und Tuhourangi hatten mit Unterstützung des Maori Arts & Crafts Institute im Juni 2017 ein Angebot an die James-Familie gemacht, der das weltweit jüngste Geothermalsystem gehörte. Bedingung war eine Übertragung der Pachtrechte, der das Department of Conservation (DOC) bis zum Jahr 2056 zugestimmt hat.

Das „Waimangu Volcanic Valley“ bietet Sightseeing-Touren durch das geothermale Gebiet an, wozu auch Bootsfahrten auf dem Lake Rotomahana gehören. Der vorherige Besitzer, Harvey James, war im Februar 2017 verstorben. Seine umweltbewussten Tourismuskonzepte waren preisgekrönt; unter anderem wurde James vom Rotorua District Council mit dem „Community Leadership Award“ für seine Arbeit in der Gemeinde ausgezeichnet.

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Wird Freedom Camping in Neuseeland illegal?

Ein Wahlversprechen der neuseeländischen National Party sollte ausländische Touristen aufhorchen lassen: Die Partei hat versprochen, nach einer Wiederwahl neue Freedom-Camping-Regeln einzuführen, die es den Gemeinden erlauben würden, das freie Parken von Wohnmobilen über Nacht zu verbieten. National möchte für alle Fahrzeuge, die keinen „Self Containment“-Sticker haben, das Parken in einer Entfernung von mehr als 200 Metern von einer öffentlichen Toilette verbieten.

Die Gemeinden und das Department of Conservation (DOC) sollen außerdem die Freiheit bekommen, sofortige Bußgelder für alle zu verhängen, die dieser Regel nicht folgen. Wenn der Fahrer die Strafe nicht vor Ort bezahlen kann, wird sie an den Fahrzeughalter weitergegeben – das schließt auch Wohnmobil-Vermieter ein.

Freedom Camping ist in den letzten Jahren ein großes Problem in einigen Landesteilen geworden. Vor allem die Regionen, die dünn besiedelt sind und (gerade deshalb) viele Besucher bekommen, können allein mit den Steuerzahlungen nicht für den notwendigen Erhalt und Ausbau der Infrastruktur aufkommen.

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„Temporär ist temporär“: Work Visa sind keine Garantie für die Residency

Strengere Richtlinien in nahezu allen Visa-Kategorien – Immigration New Zealand kontrolliert die Zuwanderung und die Auswahl der Einwanderer künftig noch gezielter. Dennoch gab es mittlerweile aufgrund von Protesten aus der Wirtschaft leichte Nachbesserungen. Für viele Deutsche sind die strikteren Regulierungen jedoch häufig kaum von Belang.

„Wir versuchen gerade die Grätsche hinzubekommen, Neuseeländer ganz vorne anzustellen, wenn es um die Vergabe von Jobs geht. Dennoch wollen wir sicherstellen, dass unsere Regionen Zugriff auf ausländische temporäre Arbeiter haben, wenn es einen echten Mangel gibt“, erklärt der Immigrationsminister Michael Woodhouse in seiner neusten Pressemitteilung. Ab dem 28. August werden die neuen Regeln zu Work Visa in Kraft treten.

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Whispering Trails: Maori-Ehepaar für Tour-Konzept in Neuseeland ausgezeichnet

TravelEssence hat das Angebot als erster Veranstalter weltweit im Programm

Mit „Whispering Trails“ haben Maria Kire und Joe Wynyard ein neues Angebot entwickelt, um Touristen die Kultur der Ureinwohner Neuseelands näher zu bringen. Sie führen Urlauber abseits der ausgetretenen Pfade durch die Region um Hokianga, im Westen der neuseeländischen Nordinsel. Für das innovative Konzept, das im Einklang mit der Natur steht, erhielten sie einen Top Energy Business Award. TravelEssence ist der erste deutsche Veranstalter, der das prämierte Angebot in sein Programm aufnimmt.

Der Top Energy Business Award wurde ins Leben gerufen, um Projekte in Neuseelands Norden zu unterstützen und zu fördern. Die Whispering-Trails-Touren wurden ausgezeichnet, da sie Aspekte des Kultur- und Öko-Tourismus miteinander verbinden und versuchen einen nachhaltigen Umgang mit der Natur zu etablieren.

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„Ta moko“ wird wieder gesellschaftsfähig

Die Gesichtstätowierungen der Maori, „ta moko“, sind visuelle Verbindungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – eingraviert in die Haut. Für die traditionelle Kunst des Tätowierens sah es lange Zeit schlecht aus; 1907 hatte die Regierung im „Tohunga Suppression Act“ die spirituelle und lehrende Tätigkeit der Maori-Meister für illegal erklärt und damit das kulturelle Wissen der Maori zum Untergang verdammt.

Erst in den letzten Jahrzehnten haben die Maori „ta moko“ wiederentdeckt; zusammen mit anderen Künsten wie der Holzschnitzerei („whakairo“), dem Weben („raranga“) oder dem Haka. Eine entscheidende Rolle bei der Bewahrung und Neuvermittlung des Wissens spielte das M?ori Arts and Crafts Institute von Te Puia in Rotorua, das 1963 eigens dafür von der neuseeländischen Regierung geschaffen wurde.

Heute kann man hier zuschauen, wie geübte Kunsthandwerker junge Maori in den alten Künsten unterweisen. Das Tätowieren wird hier zwar nicht unterrichtet, ist aber überall präsent. Arekatera Maihi, Meister im Holzschnitzen, trägt die schwarzen Linien und Kringel auf seiner Stirn, um seine Augen und auf Nase und Kinn. „Ta moko“ ist für ihn mehr als Tätowieren. Es ist die Kunst, das Wesen des Trägers und seiner Geschichte in ein visuelles Design auf der Haut zu übertragen. „Ta moko“ zeigt auch die Familien- und Stammesverbindungen des Trägers an und seinen Platz in der Gemeinschaft, dazu seine Erfolge und seinen Ehestand. Es wird auch als „taonga“, als kultureller Schatz, betrachtet; jedes „moko“ gilt als intellektuelles Eigentum seines Trägers.

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