NewZealand Migration

 

Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

Leserfoto-Kalender Neuseeland 2017

 

Bestellen Sie den neuen Leserfoto-Kalender 2017 (Format: 500 mm x 350 mm) zum Preis von 24,95 €, Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei, andere Länder zzgl. 3 €) risikofrei gegen Rechnung. Ansichten der Kalenderblätter und Bestellungen in unserem Shop.

 

 

 

Das aktuelle Heft ...

 ... oder ältere Hefte HIER bestellen!

Geschenkabo-Gutschein

Wenn Sie ein Geschenkabo bestellt haben finden Sie hier einen Gutschein für den Beschenkten.

 

360° Kanada

Kennen Sie schon unser Schwester-Magazin 360° Kanada?
Mehr erfahren Sie hier:

 

Werbung

Manukahonig, Wein und Bier, Schönes und Nützliches aus und um Neuseeland erhalten Sie beim

News

Alternative Kurzwanderung – Headland Walk im Abel Tasman National Park

Von Anja Schönborn

Wandern im Abel Tasman National Park ist ein absoluter Höhepunkt. Wasserfälle, goldene Strände, urtümlicher Wald, Robbenbabys und die Option auf einen Rücktransport per Wassertaxi oder eine kombinierte Wander-Kajaktour machen das Abenteuer perfekt. Doch häufig fehlt Besuchern die Zeit oder sie trauen sich nicht zu, gleich mehrere Tage den beliebten Abel Tasman Coast Track zu wandern. Anwohner verraten jetzt eine hervorragende Alternative, die besonders für Familien, weniger geübte Wanderer und all diejenigen geeignet ist, die weniger Zeit im Nationalpark aufbringen können.

Man muss schon lange suchen, um als Tourist auf diese Alternativroute zu stoßen. Dabei ist der Headland Walk die ideale, rund einstündige „Ersatzwanderung“, um in die Schönheit des Abel Tasman National Park einzutauchen, ohne dabei Stunden oder Tage verbringen zu müssen. Viele Anwohner laufen diesen Rundweg sogar manchmal vor dem Frühstück.
Der Weg beginnt am nördlichen Ende des Totaranui Beach. Ganz wichtig ist es, vor Beginn die Gezeitentafeln zu studieren, denn nur bei Ebbe führt der Weg am Ende ohne Schwimmen zurück zum Ausgangspunkt.

Weiterlesen: Alternative Kurzwanderung – Headland Walk im Abel Tasman National Park

Das 1x1 des Freedom Campens

Von Julia Schoon

Freedom Camping ist in Neuseeland seit 2011 streng reglementiert – aber nicht grundsätzlich verboten. Wir haben sechs Monate lang die Nord- und Südinsel in einem kleinen Campervan bereist und in dieser Zeit sehr oft wild gecampt. Mit ein bisschen Recherche und Vorbereitung und mit unseren erprobten Tricks geht das nach wie vor!

Gut für den Einstieg

Die Campgrounds des Department of Conservation sind alle ziemlich schön, naturnah und sehr günstig. In der Kategorie „Basic“ kosten sie sogar überhaupt gar nichts. Null. Niente. Dafür bekommt man: einen Stellplatz, ein (Plumps-)Klo und Wasser (jedoch nicht immer in Trinkwasserqualität!). Eine gute Möglichkeit, um mal ganz entspannt auszuprobieren, ob man sich auf einem Stellplatz, der wenig mehr als einen schönen Ausblick bietet, überhaupt wohl fühlt (mehr dazu weiter unten).

So findet ihr Freedom Camping Spots

1. Auf Schilder achten
Inzwischen findet man an nahezu jedem Flecken, bei dem man spontan ausrufen mag „Hier bleiben wir!!“ ein Verbotsschild, das das wilde Campen untersagt. Manchmal dürfen auch nur solche Camper bleiben, die „self contained“ sind. Diese Schilder sollte man ernst nehmen, es sei denn, man lässt sich gerne mitten in der Nacht vertreiben und eine saftige Strafe aufbrummen.

2. Bei der i-Site fragen
Wir haben oft sehr hilfsbereite Mitarbeiter getroffen, die uns richtig gute Tipps gaben. Andere waren schlecht informiert oder wiesen uns gar mit hochgezogenen Brauen darauf hin, dass es in der Gegend doch wirklich toll ausgestattete Holiday Parks gibt. Man weiß vorher nicht, auf wen man trifft, aber es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

3. Bei Rankers recherchieren
Ihr könnt eure Suche nach Region und Preis (also in diesem Fall 0 NZD) einschränken. Alle dort genannten Plätze sind von den Councils, also von offizieller Stelle, genehmigt! Suchen könnt ihr über die Website oder in der kostenlosen App.

Weiterlesen: Das 1x1 des Freedom Campens

Gisborne: So schön können Souvenirs sein (3)

Von Julia Schoon

Mit Souvenirs ist das ja immer so eine Sache: Einerseits möchte man sich gerne ein Andenken aus dem Urlaub mitbringen, andererseits werden in den einschlägigen Geschäften oft unglaublich hässliche und unnütze Dinge verkauft. Wir stellen daher in loser Folge Orte vor, an denen man ungewöhnliche und schöne Mitbringsel bekommt, an denen man auch Zuhause noch lange Freude hat.

Künstler aus der Region verkaufen in diesem kleinen Laden im Zentrum von Gisborne ihre Arbeiten. Das Angebot wechselt, sagte mir die nette Mitarbeiterin, denn Künstler sind eben keine Fließbandarbeiter, aber ich bin mir sicher: Vorbeischauen lohnt sich in jedem Fall!

Bei meinem Besuch begeisterten mich vor allem die Keramikarbeiten einer Künstlerin: kleine und größere Kacheln aus Ton (gedacht als Wandschmuck), in die typisch neuseeländische Motive wie Kiwis, Korus, Tikis oder Pohutukawa-Blüten eingeritzt und aufgemalt waren. Nur der Gedanke an das Gepäcklimit unserer Fluggesellschaft hielt mich zurück, das gesamte Sortiment zu kaufen, denn die Preise waren überaus fair.

Weiterlesen: Gisborne: So schön können Souvenirs sein (3)

Mit Jack Brooking einen eigenen Jade-Anhänger schnitzen

Von Julia Schoon

Te Araroa ist den meisten Touristen als jener Ort bekannt, an dem der größte Pohutukawa des ganzen Landes steht. Von der Hauptstraße dieses winzigen, östlichsten Ortes Neuseelands zweigt auch jene Schotterpiste ab, auf der man nach rund 20 Kilometern den Leuchtturm am East Cape erreicht.

Im einzigen Hostel von Te Araroa hat man aber auch die Gelegenheit, unter Anleitung des bekannten Maori-Künstlers und -Schnitzers Jack Brooking seinen eigenen Jade-Anhänger zu schnitzen. Jade – oder Pounamu, wie der kostbare grüne Stein bei den Maori heißt – wurde von den Ureinwohnern sowohl zu gefährlichen Waffen verarbeitet als auch zu kunstvollen Schmuckstücken. Letzteres bis heute, wir haben schon prächtige, zum Teil die ganze Brust bedeckende Schnitzereien bewundert.

Ein originelleres und schöneres Andenken an unsere Neuseelandreise gibt es nicht, fanden wir – und schnitzten in Teamwork einen Anhänger für unsere kleine Tochter.
Zum Backpacker gehört ein gut ausgestatteter Workshop mit Sägen und Schleifsteinen, in dem Jugendliche aus der Gegend die Kunst der Jadeschnitzerei erlernen (wir werfen immer mal wieder neugierige Blicke rüber und sind beeindruckt). Einen ganzen Nachmittag nimmt sich Jack für uns Zeit und das zu einem Honorar, das wir fast schon beschämend niedrig finden (und daher aufrunden). 

Weiterlesen: Mit Jack Brooking einen eigenen Jade-Anhänger schnitzen

Reiten im „Pferdeland“ rund um das East Cape

Von Julia Schoon

Als wir das erste Mal an einem Spielplatz ein Verbotsschild mit der Aufschrift „No horses“ sahen, mussten wir schmunzeln. Kurze Zeit später trabten jedoch in einem Ort am Pacific Coast Highway, auf dem wir das East Cape umrundeten, ein paar Dreiskäsehochs in kurzen Hosen und Gummistiefeln auf ihren Ponys an uns vorbei. Genau so selbstverständlich wie bei uns die Kinder auf ihren Lauf- und Fahrrädern über die Gehsteige flitzen. Da verstanden wir, dass das Schild durchaus ernst gemeint war.

Und dann hatten wir auch noch das große Glück, genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein: In Te Araroa erlebten wir ein Turnier, das nicht etwa auf einem schicken Reitplatz, sondern auf einer großen Wiese direkt am Strand stattfanden. Die jüngsten Teilnehmer sind vielleicht zwei oder drei Jahre alt, sie werden allerdings noch von ihren Eltern über den Parcours geführt. Aber schon Fünf- oder Sechsjährige fegen auf ihren Ponys in einem Affenzahn um die aufgestellten Tonnen, in die sie jeweils einen Stab werfen müssen, den sie zuvor vom Pferderücken aus aus dem Boden gezogen haben. Begeistert schaue ich zu und werde dabei selbst zur Attraktion: Ich bin nämlich die einzige hellhäutige und blonde Person weit und breit.

Weiterlesen: Reiten im „Pferdeland“ rund um das East Cape

Kostenloser Thermal Park in Tokaanu, Lake Taupo

Von Julia Schoon

Dass rund um Rotorua die Erde dampft und blubbert, wissen die meisten Touristen. Viele besuchen einen der Thermal Parks, die entlang des Highways zwischen Rotorua und Taupo liegen. Wer jedoch mit kleinem Budget reist und trotzdem über blubbernde Schlammlöcher und dampfende Tümpel in grellen Farben staunen möchte, sollte Tokaanu am Südende des Lake Taupo ansteuern. Es ist nur ein kleiner Umweg vom State Highway Nr. 1 auf dem Weg in Richtung Tongariro National Park.

Ein etwa 20-minütiger Looptrack führt dort, teilweise über Holzstege, durch ein Waldstück, vorbei an einigen wirklich spektakulär dampfenden, zischenden, blubbernden und leuchtenden Tümpeln und Erdlöchern. Hin und wieder stinkt es nach faulen Eiern, aber insgesamt ist der Geruch dort deutlich dezenter als beispielsweise in Rotorua selbst. Und das Ganze kostet keinen Eintritt.

Weiterlesen: Kostenloser Thermal Park in Tokaanu, Lake Taupo

Kurzwanderung Wellington: Baring Head – Naturspektakel in City-Nähe

Von Anja Schönborn

Die Hauptstadt Neuseelands hat unglaublich viel zu bieten und wird ihrem Namen Kultur-Metropole durchaus gerecht. Dennoch gibt es viele Urlauber, die bei ihrer Reise durch Aotearoa die Städte lieber auslassen und sich in die wunderbare Natur stürzen. Unbekannt, doch landschaftlich spektakulär ist das citynahe Umland von Wellington. Wer eine kurze Wanderung in absoluter Einsamkeit sucht, ist am Baring Head genau richtig.

Im neuen DOC-Blog stellen Mitarbeiter der neuseeländischen Naturschutzbehörde regelmäßig ihre Lieblingswanderungen im Land vor, beispielsweise Paula Warren, Senior Policy Advisor: „Der schönste Wanderweg für mich in Wellington ist die Region um den Baring Head“, erklärt sie und zeigt im gleichen Zug die tollen Fotos ihres letzten Ausflugs.

Wer auf dem Highway 2 aus der Stadt fährt, ist in rund 30 Minuten am Ausgangspunkt. Von der Ausfahrt Petone/Seaview führt eine gute Beschilderung entlang der Küste und schließlich den steilen Berg hoch bis nach Wainuiomata. Wer die Steigung geschafft hat und auf der Ebene immer geradeaus fährt, gelangt auf die Coast Road bis zum ausgeschriebenen Parkplatz, wo es sogar eine Toilette gibt. Mehrere Wege führen über Farmland hinunter zur Küste. Der Baring Head Walk durchkreuzt die Weideflächen und führt dann linker Hand entlang der Markierungen zur Kuppe und schließlich zum Leuchtturm. Der Löwenanteil des Weges schlängelt sich entlang von Weiden durch Schafherden und zeigt typische neuseeländische Shrubs, widerstandsfähige, häufig stachelige Buscharten. Immer wieder bieten sich fantastische Ausblicke auf die Küste und die steile Böschung hinunter auf das Wainuiomata-Flussdelta. Von der Brücke bis zum Leuchtturm ist es bei gemächlichem Tempo rund eine Stunde Fußmarsch.

Weiterlesen: Kurzwanderung Wellington: Baring Head – Naturspektakel in City-Nähe

Neues Museum auf den Treaty Grounds – Waitangi im aufpolierten Glanz

Von Anja Schönborn

Neuseelands neuste Ergänzung im Erfahrungsbereich Maori-Kultur ist das frisch eingeweihte Museum of Waitangi in der Bay of Islands. Designt als weitere Touristenattraktion, sind auf den Ausstellungsflächen auf zwei Ebenen signifikante geschichtliche und spirituell interessante Exponate zu sehen – eine Versinnbildlichung der Geburtsstunde der neuseeländischen Nation.

Das Museum of Waitangi befindet sich nicht nur auf den ohnehin interessanten Treaty Grounds in Waitangi nahe Paiha – es ergänzt die bisherige Maori-Erfahrung und den tiefen Einblick in die Historie Neuseelands. Das architektonisch stilvoll designte Gebäude im Wert von 14 Millionen NZD entstand mithilfe diverser Zuschüsse von Regierung, historischen und lokalen Trusts. Formal als „Te Kongahu“ benannt, wurde das neue Infozentrum am Waitangi Day am 6. Februar eingeweiht. „Te Kongahu“ bezeichnet auf Maori ein ungeborenes Kind, eine Metapher für das Potenzial und die Versprechen, welche der damals neu gegründeten neuseeländischen Nation mit der Unterzeichnung des Vertrags in den Schoß gelegt wurden.
1840 unterzeichneten in Waitangi unzählige Maori-Häuptlinge und Vertreter der britischen Krone den gemeinsamen Friedensvertrag, den Treaty of Waitangi, um den Kriegen ein Ende zu setzen und ein friedvolles gemeinsames Leben auf neuseeländischem Boden zu ermöglichen. Seither wird der uralte Vertrag als Geburtsstunde einer einheitlichen neuseeländischen Nation gesehen und hat bis heute Bestand. Jedes Jahr an Waitangi Day im Februar erinnert man sich dieses historisch und politisch wichtigen Ereignisses.

Weiterlesen: Neues Museum auf den Treaty Grounds – Waitangi im aufpolierten Glanz

Goto Top