NewZealand Migration

 

Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

Leserfoto-Kalender Neuseeland 2017

 

Bestellen Sie den neuen Leserfoto-Kalender 2017 (Format: 500 mm x 350 mm) zum Preis von 24,95 €, Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei, andere Länder zzgl. 3 €) risikofrei gegen Rechnung. Ansichten der Kalenderblätter und Bestellungen in unserem Shop.

 

 

 

Das aktuelle Heft ...

 ... oder ältere Hefte HIER bestellen!

Geschenkabo-Gutschein

Wenn Sie ein Geschenkabo bestellt haben finden Sie hier einen Gutschein für den Beschenkten.

 

360° Kanada

Kennen Sie schon unser Schwester-Magazin 360° Kanada?
Mehr erfahren Sie hier:

 

Werbung

Manukahonig, Wein und Bier, Schönes und Nützliches aus und um Neuseeland erhalten Sie beim

News

10 kostenlose Dinge, die ihr in Taupo unternehmen könnt

Von Julia Schoon

1. Riverside Market

Direkt am schönen Waikato River, der hier mit unglaublich klarem, grünblauem Wasser an einem großen Park vorbei strömt, findet jeden Samstag Vormittag ein schöner Wochenmarkt statt. Einige Arts & Crafts Stände gibt es auch. Und jeden ersten Samstag im Monat ist hier Trödelmarkt. Ideal für einen Spaziergang, Brunch und um nach ein paar originellen Souvenirs zu stöbern. Wer den Spaziergang ausdehnen möchte, kann etwa zwei Kilometer flussabwärts laufen, bis dorthin, wo der Fluss durch eine Schlucht fließt. Darüber befindet sich ein spektakulärer Ausleger, von dem Mutige Bungy springen oder mit einer gigantischen Schaukel durch über dem Fluss schwingen. Dieses Vergnügen kostet allerdings etwas. Zuschauen (und -hören...) ist gratis.

2. Scenic Cellars

Als "scenic" werden in Neuseeland ja vor allem kleinere Straßen durch landschaftlich besonders schöne Ecken beschrieben. Hierbei handelt es sich allerdings um den größten unterirdischen Weinkeller des Landes, der sich in der Roberts Street 32 befindet. Täglich geöffnet.

3. Rose Gardens

Über 500 Rosenbüsche wachsen hier, besonders schön ist das Lustwandeln oder ein Picknick im Garten natürlich im Sommer. Direkt neben der i-SITE.

Weiterlesen: 10 kostenlose Dinge, die ihr in Taupo unternehmen könnt

Splash Planet: Wasser-Freizeitpark in der Hawke's Bay

Von Julia Schoon

Wozu brauche ich in Neuseeland, wo der alles umgebende Ozean nie weit und meistens auch noch ein Fluss oder See in der Nähe ist, einen Freizeitpark, damit meine Kinder im Wasser plantschen können? Eine berechtigte Frage! Sandburgen bauen, im flachen Wasser plantschen, mit dem Boogie Board auf den Wellen reiten, Muscheln selbst sammeln ist großartig für kleine und größere Kinder - aber natürlich geht es hier nicht um eine Entweder-Oder-Entscheidung. Und ich gebe zu bedenken: Das Meer ist an den meisten neuseeländischen Stränden verdammt frisch .. für ein etwas längeres Badevergnügen zieht man am besten einen Neopren-Shorty an.

Weiterlesen: Splash Planet: Wasser-Freizeitpark in der Hawke's Bay

Ein krankes System oder die Krankheit im System? Auswanderchancen mit Gesundheitsdefizit

Von Peter Hahn und Anja Schönborn

Neuseeland hat weitaus striktere Einwanderungsbestimmungen als Deutschland, soviel ist jedem klar. Doch wo genau für einige Interessierte der Haken liegt, ist sehr individuell. Manche scheitern am Englischtest, wieder andere finden keinen Job, benötigen jedoch einen Arbeitsplatz für die Einwanderung, und einige Bewerber werden wegen gesundheitlicher Risiken von der neuseeländischen Immigrationsbehörde abgelehnt. Einwanderungsberater Peter Hahn erklärt, wem die eigene Gesundheit bei der Einwanderung zum Verhängnis werden kann.

Immer wieder gehen tragische Fälle durch die neuseeländischen Medien – Zuwanderer, die schon lange mit einem Arbeitsvisum in Neuseeland leben und arbeiten, doch bei der Beantragung der Residency auf einmal abgelehnt werden. Es folgt meist ein sozialer Aufschrei, unterstützende Worte und Briefe an die Behörden, Fernsehberichte und ab und zu auch ein Beschwerdeverfahren der abgelehnten Bewerber, um das Ruder noch einmal herumzureißen. Peter Hahn kennt diese Fälle nur allzu gut, immer wieder kommen gescheiterte Einwanderer zu ihm und bitten um Rat. „Man muss sich dann in die kompletten Unterlagen einarbeiten, um genau zu sehen, was den Behörden zu welchem Zeitpunkt mitgeteilt wurde und so weiter. In einigen Fällen wird dann leider klar, dass die Einwanderung wegen mangelnder Gesundheit der Bewerber von vornherein keine Chance hatte.“

Ein aktueller Fall in den Medien ist die Geschichte des belgischen Mathematikprofessors Dimitri Leemans. Er zog mit seiner Frau, seiner fünfjährigen Tochter und seinem 13 Jahre alten Stiefsohn im August 2011 nach Neuseeland und trat dort seinen neuen Job an der Auckland University als Professor an. Es folgten der Mathematical Society Research Award und sogar ein Marsden Grant der neuseeländischen Stiftung über 580.000 NZD für seine herausragende Arbeit. Trotz seines hohen Profils und der Verdienste für Neuseeland wurde sein Residency-Antrag abgelehnt, Begründung: „ … der autistische Sohn würde die Gesundheitsvoraussetzungen für eine Einwanderung nicht erfüllen ...“.

Weiterlesen: Ein krankes System oder die Krankheit im System? Auswanderchancen mit Gesundheitsdefizit

Neuseeland Urlaub als Selbstfahrer oder geführter Rundreise?

Urlaub in Neuseeland: Welche Reiseart ist die beste?

Ein Urlaub in Neuseeland erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das Land am anderen Ende der Welt verfügt über eine gute Infrastruktur, gut ausgebaute Straßen und eine Vielzahl an Hotels, die selbst das Übernachten in entlegenen Gebieten möglich machen. Sie können Neuseeland deshalb auf eigene Faust bereisen und dabei das East Cape, Städte wie Auckland und Wellington oder die Westküste auf der Südinsel erkunden. Andererseits bietet eine geführte Rundreise durch Neuseeland große Vorteile, denn Sie müssen sich nicht um die Streckenführung, die Übernachtung oder andere Dinge kümmern, sondern lehnen sich einfach entspannt zurück.

Die beste Reisezeit in Neuseeland ist die Zeit von Dezember bis Mitte April, denn dann herrscht der Sommer mit sehr warmen Temperaturen, und der beginnende Herbst, der in aller Regel weniger Regen bringt. Das Klima auf der Nordinsel ist dabei milder als auf der Südinsel, wo man in der Zeit von Juli bis September auch mit Schneefall und gesperrten Straßen rechnen muss. Sollten Sie Neuseeland auf eigene Faust bereisen wollen, müssen Sie daran denken, dass in dem Land Linksverkehr herrscht. Die Verbindungen zwischen den Städten sind generell sehr gut ausgebaut, auf manchen Nebenstrecken gibt es aber noch Schotterpisten. Zudem weisen Schilder in Gebieten wie der Westküste oder dem Urewara Nationalpark auf der Nordinsel darauf hin, ob Straßen gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar sind. Das Netz an Tankstellen ist relativ dicht, in Gebieten wie dem East Cape oder der Westküste sollten Sie aber die sich bietenden Gelegenheiten zu tanken immer nutzen.

Selbstfahrerreisen Neuseeland - Vor- und Nachteile

Neuseeland können Sie auf ganz unterschiedliche Art selbst bereisen, da das Land über ein sehr gutes Netz an ausgebauten Straßen verfügt. Hinweisschilder geben die Entfernung zum nächsten Ort oder der nächsten Sehenswürdigkeit an. Am einfachsten reisen Sie mit einem Mietwagen durch Neuseeland. Sie übernachten dann in einem Hotel, einem Motel oder einer einfachen Backpacker-Unterkunft und lernen auf diese Weise gleichzeitig Land und Leute noch etwas besser kennen. Bei der Wahl des Mietwagens sollten Sie darauf achten, dass dieser groß genug für Ihr Gepäck ist und er über eine Automatikschaltung verfügt. Ein Auto zu mieten in Neuseeland ist sehr einfach, denn die großen Firmen wie Sixt oder Europcar sind an den Flughäfen und in jeder großen Stadt verfügbar, etwas günstiger sind aber lokale Anbieter. Bei einer solchen Individualreise durch Neuseeland müssen Sie vorab entscheiden, ob Sie beispielsweise in Auckland beginnen und Ihr Auto in Christchurch abgeben wollen oder ob Anmiet- und Abgabestation übereinstimmen.

Weiterlesen: Neuseeland Urlaub als Selbstfahrer oder geführter Rundreise?

Warum Neuseeland bereisen: 16 gute Gründe für einen Besuch im Jahr 2016

Von Anja Schönborn

Ein Neuseelandurlaub muss schon lange nicht mehr nur aus Wandern und Naturhighlights bestehen. Das kleine Land am Ende der Welt erfindet sich ständig neu, zeigt sich mal mit majestätischen Bergkulissen, dann wieder in einer künstlerisch verzierten Kaffeetasse, definitiv sportbegeistert, verrückt, kulturell bewegend und sogar historisch. Die Tourismusbehörde hat für 2016 sechzehn gänzlich verschiedene unbekanntere Highlights zusammengestellt, warum es sich lohnt, Aotearoa zu besuchen:

1. Rugbyspiel: Wesentlich freundschaftlicher als in einem Fußballstadion geht es beim Rugbyspiel zu. Und wenn man sich mit den Regeln ein wenig auseinandersetzt, wird schnell klar, dass es sich bei dem Sport mit dem Ei als Ball nicht nur um bloßes Gerangel handelt. Rugby ist einer der fairsten Sportarten mit den strengsten Regeln zum Schutz der Spieler. Bei den All Blacks gibt es den Gänsehaut-Haka zu Spielbeginn natürlich gratis dazu – wahrlich ein Erlebnis.

2. Auckland Music Festival: City Limits Music Festival heißt das dem in Texas ähnelnde Mega-Event in der Millionenmetropole. Über 40 typisch neuseeländische Künstler werden dann im Western Springs Stadion im März auftreten – ein Genuss für Ohren und Augen.

3. Christchurchs Restaurantszene: Immer noch kehren viele Neuseelandurlauber der einst von Erdbeben gerüttelten City den Rücken. Dabei entstand im Anschluss an die Geschehnisse eine völlig neue interessante Bar- und Restaurantszene. Ob im Roots im bezaubernden Küstenvorort Lyttelton, im Dux Central, im C1 Espresso im historischen 1930er-Jahre Bankgebäude oder bei Supreme Supreme, enttäuscht wird man hier nicht. Auch Smash Palace oder Brick Farm in der Highstreet sind zu empfehlen – Gaumengenüsse und relaxte Kiwi-Atmosphäre sind garantiert.

Weiterlesen: Warum Neuseeland bereisen: 16 gute Gründe für einen Besuch im Jahr 2016

Google erweckt Great Walks zum Leben: Virtuelle Tour durch neuseeländische Traumlandschaften

Von Anja Schönborn

Der Neuseeländer Matt Jenke hat keinen Meter bereut, den er für Google lief. Er half, sieben der bisher neuen Great Walks Neuseelands, der besten und unterschiedlichsten Mehrtageswanderung in Aotearoa, zu bebildern. Mit einem Google Street View Trekker, einem rucksackartigen Trekkinggerät ausgestattet mit 360 Grad-Rundumblickkameras, machte er sich auf, die Wildnis Neuseelands als Video aufzuzeichnen.

Schon längst zählt Neuseeland als Traumland für alle, die Natur und erholsamen Urlaub lieben. Wer gerne wandert, ist im Land der langen Wolke genau richtig. Doch für viele internationale Touristen ist die Walh, welche Gegenden man sich in der oft begrenzten Urlaubszeit ansehen soll und welcher der Great Walks nun am geeignetsten ist, nicht einfach. Persönliche Vorlieben, Fitness und Dauer spielen hierbei eine ebenso große Rolle wie die Landschaftsformen, die bei den jeweiligen Routen durchlaufen werden. „Vom goldgelben Sandstrand mit Robben, die sich auf den Felsen aalen wie im Abel Tasman Park bis hin zu hochalpinem Terrain mit Kea-Bergpapageien, Neuseeland hat unheimlich viel zu bieten“, resümiert der Google-Wanderer.

Weiterlesen: Google erweckt Great Walks zum Leben: Virtuelle Tour durch neuseeländische Traumlandschaften

Mit dem Golfkart durch die Wildnis: Schienenabenteuer in den Buschwald

Von Anja Schönborn

In Neuseelands Wildnis wandern zu gehen ist eine Möglichlkeit, um die wunderbare Natur- und Landschaftskulisse in vollen Zügen aufzusaugen. Eine andere, etwas unkonventionellere Methode ist die Fahrt mit einem ausrangierten Golfkart auf einer ausrangierten Schienenstrecke. Genau diese ausgefallene Idee hat Ian Balme in die Realität umgesetzt, als er Forgotten World Adventures ins Leben rief.

Als Geschäftsmann Ian Balme die stillgelegte KiwiRail-Strecke zwischen Stratford in Taranaki und Taumarunui am oberen Whanganui River sah, hatte er die zündende Idee, die stillgelegte Route durch die fantastische und extrem isolierte Landschaft für den Tourismus zu nutzen. Gemeinsam mit seiner Frau, die als Steuerberaterin tätig war, setzte er diesen Geistesblitz über einen ausgefeilten Businessplan schließlich in die Tat um. Ehemalige Golfkarts wurden von Batterie- auf Benzinbetrieb umgestellt und so konzeptioniert, dass sie auf den Schienen laufen können – neuerdings sogar mit flüsternden Gummirädern, um noch weniger störende Geräusche zu verursachen. Regenschutz an den Seiten, Lichter vorne und ein blinkendes Warnsignal auf dem Dach – fertig war das umgebaute Schienen-Transport-Mittel. Vor drei Jahren ging der Geschäftsmann schließlich mit seinem neuen Touristenangebot an den Start und hat seither regen Zulauf.

Weiterlesen: Mit dem Golfkart durch die Wildnis: Schienenabenteuer in den Buschwald

Familientradition: Arbeiten und Leben für das DOC

Von Anja Schönborn

Die Familie Dorrian lebt wahrlich für den Naturschutz und das bereits seit zwei Generationen. Schon 20 Jahre bevor das Departement of Conservation gegründet wurde, war sie täglich für Neuseelands fragiles Ökosystem zur Stelle.

Es gibt tatsächlich Kiwis, die ihr Leben ganz der Natur Neuseelands widmen, ohne dass es jemand mitbekommt. In der neuen Online-Rubrik des Departement of Conservation, Jobs at DOC, stellen jetzt immer wieder Mitarbeiter ihre Tätigkeit vor oder erzählen von ihrer Lebensgeschichte und ihrem Werdegang.

Das Paar Dorrian traf sich schon früh bei Naturschutzaktivitäten in Neuseeland und seither hat diese gemeinsame Leidenschaft sie nicht mehr losgelassen. Alison stolperte förmlich über ihren Mann Henry Dorrian, als dieser damals noch für das New Zealand Forest Service Office tätig war. Der Rehbestand in den Ruahine Ranges, der Gebirgskette im Rücken der Hawke's Bay, sollte dezimiert werden und neue Wanderwege zum Kawhatau Base Camp entstehen. Bei dieser Arbeit musste er die elterliche Farm von Alison passieren und den Zugang zum Naturschutzgebiet mit den Farmern verhandeln. Auch die Possum-Dezimierung im Zentrum und den südlichen Arealen der Nordinsel gehörte zu seinen Aufgaben. Das Paar verlor sich seit dem Moment der ersten Begegnung nicht mehr aus den Augen, wenn auch die räumliche Trennung für die Naturschutzarbeit häufig unumgänglich war. Alison und Henry heirateten und bekamen drei Mädchen und drei Jungen. Während Alison zunächst mit den sechs Kindern mehr als reichlich beschäftigt war, unterhielt Henry mit seiner Arbeit die Großfamilie. Der Küchentisch wurde oft zum Arbeitstisch umfunktioniert. Die Öffentlichkeit kam ins Wohnhaus, um Kartenmaterial, Informationen zu Hütten und Wanderwegen oder Jagdgenehmigungen zu erhalten. „Viele der Arbeiter und Hilfskräfte wurden so schnell zu Freunden und sind es bis heute“, erinnert sich Alison Dorrian. Wenige Jahre später zog Henrys Bruder Pat von Australien nach Neuseeland um, heiratete eine Kiwi-Frau, und beide Familien inklusive der zahlreichen Kinder widmeten sich weiter dem natürlichen Gleichgewicht im Ruahine Forest Park. Mutter Alison wurde schließlich auch als Kraft eingestellt als Vater Henry vorübergehend nach Raoul Island musste, um dort die Population der Wildziegen einzudämmen.

Weiterlesen: Familientradition: Arbeiten und Leben für das DOC

Goto Top