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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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News

Oparara Arches: fast zu schön, um echt zu sein

Der Buller District an der Westcoast von Neuseelands Südinsel steht nicht unbedingt weit oben auf der Agenda durchreisender Touristen. Nur wenige Besucher fahren den XX Kilometer langen Abstecher von Greymouth nach Karamea, und noch weniger fahren von dort auf einem holprigen Forstweg weitere 20 Kilometer in den Wald hinein zum Oparara Basin.

Zu schade, denn so entgeht ihnen eines der gewaltigsten Naturwunder, die Neuseeland zu bieten hat: Der Oparara River hat in Millionen Jahre langer geduldiger Arbeit mehrere gigantische Höhlen aus dem weichen Kalkstein des bis zu 60 Meter dicken Untergrunds gewaschen. Ihre Decken sind inzwischen so weit eingestürzt, dass sich ein verzweigtes System aus Höhlen, Tunneln und drei ikonischen Felsenbögen gebildet hat.

Der Oparara Arch, der größte natürliche Felsbogen auf der gesamten Südhalbkugel, ist 219 Meter lang, bis zu 79 Meter breit und an seiner höchsten Stelle 43 Meter hoch. Ein etwa 30-minütiger Wanderweg entlang des Laufs des Oparara River führt zum südlichen Eingang dieser Höhle, in die locker ein mehrstöckiges Haus hineinpassen würde. Am beeindruckendsten wirkt der Oparara Arch, wenn es regnet: Dann stürzt in seiner Mitte ein Wasserfall hinab.

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Die besten Skigebiete in Canterbury

Familienfreundlich, bequem zu erreichen, optimal für Freerider – die Skigebiete in Canterbury bieten für jeden Wintersport-Geschmack die richtige Option. Rund um Christchurch haben Besucher die volle Auswahl, hier gibt es die meisten Skigebiete auf der gesamten Südhalbkugel.

Aoraki/Mount Cook
In der rauen Mackenzie-Region warten mehrere kleine Skigebiete auf Besucher: Vom Mount Dobson, wo man von 1725 Metern abfahren kann, bis zu den Anfänger-Pisten am Roundhill und den wunderschön gelegenen Ohau Snow Fields findet jeder Skifahrer etwas für seine Fähigkeiten und Vorlieben. Könner finden eine Herausforderung beim Freeriding auf dem Tasman Glacier, bei einer der längsten Abfahrten von ganz Neuseeland.

Mount Hutt und Methven
Das größte und schneesicherste Skigebiet der Region Canterbury erstreckt sich über drei Gebirgszüge auf bis zu 2000 Metern Höhe. Nur 90 Fahrminuten von Christchurch entfernt, ist es optimal gelegen für einen Tagesausflug in den Schnee. Das gemütliche Skidorf Methven am Fuß des Mount Hutt bietet aber auch gute Möglichkeiten zur Übernachtung.
Neben drei Terrain-Parks für Snowboarder, Pisten für jeden Schwierigkeitsgrad und kostenlosem Wifi bietet das Skigebiet einen großartigen Service für Skifahrer, die nicht am Lift Schlange stehen wollen: Mit dem Heli-Taxi kann man sich direkt oben auf dem Mount Hutt Skifield absetzen lassen.

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„Skill-Shortage-Listen nur richtungsweisend“: Neuseeland sucht gezielt nach Fachkräften

Die Baubranche im kleinen Land am anderen Ende der Welt boomt wie nie zuvor. Der größte Bauunternehmer Fletcher Building geht nun sogar gezielt mit Immigration New Zealand gemeinsam nach London, um neue Fachkräfte für große Bauprojekte down under zu gewinnen. Doch auch in anderen Arbeitsbereichen suchen neuseeländische Firmen gezielt nach Personal. Nicht nur Bewerber in Berufen, die derzeit auf den Skill Shortage-Listen zu finden sind, haben Möglichkeiten, in Neuseeland zu arbeiten oder dorthin einzuwandern.

Wer sich mit der Auswanderung nach Neuseeland beschäftigt, wird schnell über die sogenannten Skill Shortage-Listen stolpern. Das sind die Berufe, in denen derzeit laut Einwanderungsbehörde ein besonderer Personalmangel in Neuseeland herrscht. Firmen in diesen Berufssparten haben es dann einfacher, auch Bewerber aus dem Ausland einzustellen. „Diese Listen sind zwar häufig richtungsweisend“, erklärt der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn, „jedoch nicht der einzige Weg, um nach Neuseeland einwandern zu können. Das bedeutet, wenn der eigene Beruf derzeit nicht auf dieser Liste zu finden ist, heißt das nicht gleich, dass eine Einwanderung oder eine Arbeitssuche in Neuseeland nicht funktionieren kann!“

Peter Hahn ist seit über 20 Jahren Einwanderungsberater in Wellington. Zu seinen Kunden zählen vorwiegend deutschsprachige Europäer. „Es gibt unzählige Wege, erst einmal in Neuseeland zu arbeiten und vielleicht später darauf eine Einwanderung aufzubauen. Da gibt es die unterschiedlichsten Kategorien wie Working-Holiday-Visa für junge Leute, Studenten-Visa, die Skilled Migrant-Kategorie, aber auch die Business-Visa-Sparte, wo man mit entsprechendem Investment oder als Entrepreneur nach Neuseeland gelangen kann – all das sind mögliche Optionen. Ganz wichtig ist, jeden Kunden muss man sehr individuell beraten. Einwanderungskategorien sind nicht gleich Strategien!“

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„Wellington On a Plate“: Burger-Festival in Wellington

Foodies aufgepasst! Wie jedes Jahr im August steht die neuseeländische Hauptstadt zwei Wochen lang ganz im Zeichen des Burgers. Auf probierfreudige Gäste wartet eine ganze Reihe von Gaumenfreuden rund um das kreativ belegte Doppelbrötchen.

Über 100 Restaurants, Cafés und Food Trucks nehmen an der Challenge um den besten Burger teil und bereiten zwischen dem 12. und 28. August mehr als 70 000 Burger zu. Die geschätzten Gäste bewerten jeden verzehrten Burger auf einer Skala, die bis hinauf zur Bestnote 10 reicht.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem „Canton Burger“ mit Ingwer-Knoblauch-Schwarzbohnen-Schweinefleischbratling in einem Sesam-Brötchen, belegt mit Klebreis-Chips und Kimchi-Dip? Oder dem „Wellington Wild Thing“ mit einem Bratling aus Wild und geräucherter Paprika, belegt mit Kingsmeade Wairarapa Jack Cheddar und Feigen-Rosmarin-Sauce in einer Brezel?

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Eine Auszeit am anderen Ende der Welt: Sechs von zehn Deutschen interessieren sich für ein Gap Year

Nach der Schule erst mal eine Auszeit – das ist der Wunsch vieler Absolventen, bevor es mit der Uni oder Ausbildung weitergeht. Nach dem erfolgreichen Schulabschluss zieht es die Deutschen in die Ferne: Fremde Länder und Kulturen kennenlernen – das beflügelt und macht glücklich. Immer mehr junge Menschen aus Deutschland planen für einen längeren Zeitraum ins Ausland zu reisen. Zusammen mit dem britischen Marktforschungsinstitut One Poll initiierte Tourism New Zealand eine internationale Umfrage bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren. Das Resultat: Rund 60 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer spielen mit dem Gedanken an einen Auslandsaufenthalt von mindestens drei Monaten. Knapp 42 Prozent der Befragten gaben an, das eigene Bewusstsein für andere Kulturen erweitern zu wollen, über 36 Prozent sind daran interessiert, auf diesem Wege vor allem neue Menschen kennenzulernen, und 30 Prozent möchten Energie tanken und zu sich selbst finden.

Bei der Wahl der Destination ziehen rund 50 Prozent der Umfrageteilnehmer Freunde und Familie zu Rate. Ein Drittel informiert sich außerdem auf YouTube und ein Viertel lässt sich von TV-Sendungen inspirieren. Aber auch alle bekannten Social-Media-Kanäle beeinflussen die Entscheidungsfindung enorm. Über 80 Prozent gaben an, dass sie aufgrund geteilter Beiträge von Freunden zum Reisen anregt werden. 70 Prozent hätten Spaß daran, selber ihre Reise via Social Media zu dokumentieren. Spitzenreiter ist hier Facebook: Rund 57 Prozent würden diesen Kanal nutzen, dicht gefolgt von Whatsapp mit 46 Prozent der Befragten. Ein Drittel sagte, zudem auch Instagram und YouTube zu bespielen. 40 Prozent der Befragten treffen ihre Wahl, wohin die Reise gehen soll, anhand der im Zielland angebotenen Aktivitäten und anhand der zu erwartenden Kosten.

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Masterstudium in Neuseeland: Premierminister John Key bietet deutschen Studenten Vollstipendium

Das Masterstudium mit einem einzigartigen Auslandserlebnis verbinden? Der neuseeländische Premierminister John Key ermöglicht nun speziell für deutsche Bewerber ein Vollstipendium für ein Masterstudium an der Victoria-Universität in Neuseelands Hauptstadt Wellington. Deutsche Studenten, die im Februar 2017 ein Studium in Politikwissenschaft, Internationale Beziehungen oder Strategische Studien beginnen möchten, können sich bis zum 28. Oktober dafür bewerben. Das Stipendium gilt für ein Masterstudium von ein bis zwei Jahren und umfasst u.a. Studiengebühren und Lebenshaltungskosten. Gesucht werden qualifizierte Bewerber, die sich in einem dieser Studienfächer weiterbilden möchten, sich für Neuseeland interessieren und bereit sind, zur Förderung der gegenseitigen Beziehungen zwischen Neuseeland und Deutschland beizutragen.

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Work and Travel in Neuseeland

Wer Schule oder Ausbildung abgeschlossen hat, gerne reist und fremde Länder kennenlernt, kann bei Work and Travel wertvolle Erfahrungen sammeln. Besonders beliebt für Work and Travel sind Länder wie die USA, Australien und auch Neuseeland. Die Anreise ist jedoch in der Regel sehr kostspielig und ein Reiserücktritt entsprechend ärgerlich. Wer flexibel bleiben will, sollte sich deshalb vorher gut absichern.

Vorteile von Work and Travel

Die Kombination von Arbeiten und Reisen macht Work and Travel für junge Erwachsene interessant. Sie verdienen ihr erstes Geld und nutzen es, um auf eigenen Beinen zu stehen. Die Eltern leisten höchstens eine kleine finanzielle Spritze, mit der die Anfangszeit im Ausland überbrückt wird. Arbeitende und Reisende lernen das Land viel intensiver kennen, als dies beispielsweise Touristen tun. Schließlich leben und arbeiten Personen, die sich für Work and Travel entschieden haben, für mehrere Monate im Land. So lernen sie Einheimische kennen und entwickeln eine völlig andere Bindung zu den Menschen, die im Land leben. Wer in der Schule Schwierigkeiten mit Fremdsprachen hatte, schafft diese aus der Welt und lernt darüber hinaus, Probleme selbstständig zu lösen. Ängste werden überwunden und neue Stärken gebildet, das schärft den Charakter und das gesteigerte Selbstbewusstsein fällt später sicherlich auch Personalern im Vorstellungsgespräch auf. Das Leben und Arbeiten in einem fremden Land erfordert eine bessere Planung und Organisation des Arbeitsalltags, besonders wenn von Zeit zu Zeit immer wieder neue Orte aufgesucht werden.

Work and Travel in Neuseeland

Neuseeland befindet sich auf der anderen Seite der Weltkugel. Das ist eine besondere Herausforderung, denn bei Problemen wie Heimweh können Personen nicht schnell nach Hause reisen. Dies schafft aber auch die Chance, dass sich Arbeitende mit auftretenden Problemen selbstständig auseinandersetzen und diese lösen. Als Voraussetzung für Work and Travel in Neuseeland ist das Working-Holiday-Visum (WHV) notwendig, das selbstständig oder über einen Visa-Service bei der zuständigen Botschaft beantragt werden kann. Dies ist nur für Staatsbürger eines Landes möglich, das ein bilaterales Working-Holiday-Abkommen mit Neuseeland hat (zum Beispiel Deutschland). Interessierte benötigen außerdem einen gültigen Reisepass. Mit dem Visum können Arbeitende ein Jahr lang durch Neuseeland reisen, Jobs annehmen und an Bildungskursen der Universität teilnehmen, die weniger als drei Monate dauern. Personen, die ein Jahr lang in Neuseeland mit Work and Travel unterwegs sein möchten, müssen zudem zwischen 18 und 30 Jahre alt sein, gesund sein und ausreichende finanzielle Mittel (etwa 2.500 Euro) vorweisen, um den Lebensunterhalt vor Ort zu bestreiten und im Notfall jederzeit ein Rückflugticket in die Heimat lösen zu können. Zudem müssen Arbeitssuchende ein eigenes Bankkonto besitzen, eine eigene Kreditkarte ist ebenfalls sinnvoll. Ein leeres Vorstrafenregister sowie der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ist ebenfalls Voraussetzung.

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Filmtipp und Gewinnspiel: Das Talent des Genesis Potini

Bester neuseeländischer Film 2014 & Publikumspreis-Gewinner der Filmfestivals von Seattle, San Francisco und Rotterdam 2015, Kinostart: 16. Juni 2016

Genesis Potini (Cliff Curtis) – Spitzname Dark Horse – ist manisch-depressiv und seit vielen Jahren Psychiatriepatient. Seine Ärzte sind überzeugt, dass er kaum in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen. Als er wieder einmal aus der Klinik entlassen wird, sucht er deshalb Unterschlupf bei seinem Bruder Ariki (Wayne Kapi). Der jedoch ist Mitglied einer kriminellen Biker-Gang, was in Kombination mit Genesis‘ extremen Stimmungsschwankungen jede Menge Zündstoff birgt. Die brüchige familiäre Harmonie ist somit nicht von Dauer, zumal Genesis die Sorge um seinen schüchternen Neffen Mana (James Rolleston) umtreibt: Gegen seinen Willen soll dieser in die Biker-Gang seines Vaters eingeführt werden.

Trost und Ablenkung bietet jedoch bald seine eher ungewöhnliche Leidenschaft: das Schachspiel. Genesis verfügt über ein erstaunliches Talent – er beherrscht das Spiel der Könige wie ein Weltmeister. Als er die jugendlichen Mitglieder eines örtlichen Schachclubs kennenlernt, erhält er die Chance seine Gabe zu nutzen und beschließt die unterprivilegierten Kids zu trainieren und gegen jede Chance ins Finale der Junioren-Meisterschaften nach Auckland zu bringen. Durch Genesis und ihr gemeinsames Ziel schöpfen die Jugendlichen Hoffnung und finden Halt in ihrem oft instabilen Umfeld. Doch der Weg zur Meisterschaft ist weit und die Hürden erscheinen unbezwingbar hoch.

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