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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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News

Whatipu und Huia – Am Ende der Welt in West Auckland

Von Anja Schönborn

So nah und doch so fern – so zeigen sich Whatipu und Huia mit ihren bezaubernden Westküstenstränden ganz in der Nähe von Auckland, gefühlt jedoch im Nirgendwo. Wer in Großstadtnähe ein besonderes Strand- und Wandererlebnis sucht, sollte in den Westen der Metropole fahren; hier findet man ein wahrlich abgeschiedenes Paradies.

Nur 35 Minuten außerhalb Aucklands liegt im Westen der Mega-City ein Natur-, Wasser- und Strandeldorado, welches man so dicht an einer Großstadt mit Sicherheit so nicht erwartet. Besonders an windstillen, klaren Tagen lohnt der Ausflug an die sonst wilde Westküste. Über Titirangi geht es entlang der gewundenen Straße Richtung Cornwallis bis nach Huia. Hier in dem gemütlichen Künstlerdorf mit 300 Häuschen gibt es neben dem gut ausgestatteten Food Store und dem kleinen Siedlermuseum wirklich nur Strand und Bush – die sind jedoch umso spektakulärer. Schon ein Stopp am Huia Point Lookout lohnt, um die fabelhafte Aussicht über die Manukau Heads und die Tasman Sea aufzusaugen. Tuis und Kererus singen in den Puriri-Bäumen am Hang.

Ein Stopp im Huia Settlers Museum lohnt sich, hier wird unter anderem die tragische Geschichte des Schiffswracks HMS Orpheus von 1863 beleuchtet. Bei der schlimmen maritimen Katastrophe mussten 189 Menschen ihr Leben lassen.

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Hobbit-Flusstour – Kajak-Abenteuer auf dem Pelorus River

Von Anja Schönborn

Zwar nicht in Fässern wie die Zwerge, sondern etwas komfortabler in Booten, doch auf der gleichen Route können Hobbitfans jetzt den Pelorus River unsicher machen wie ihre Vorbilder aus dem Blockbuster. Die Hobbit-Kajaktour ist jedoch nicht nur für Fantasy-Anhänger ein Highlight, sondern für alle, die ein Naturabenteuer auf einem der schönsten Flussläufe der Südinsel suchen.

Die Naturschönheit des Pelorus Flusslaufs in Marlborough im Norden der Südinsel sucht seinesgleichen. Kristallklares Wasser plätschert über das steinige Felsbett, Bäume werfen hier und da kühlende Schatten und die Libellen schweben gemächlich über der Wasseroberfläche. Ein friedliches Szenario, wie es erholsamer nicht sein kann. Und genau dieses relaxende Gefühl, gemischt mit einigen Stromschnellen-Abenteuern, Hintergrundinformationen zu den Dreharbeiten am Hobbitfilm und zur Natur und Historie der Region gibt es auf der Pelorus River Hobbit Kayak Tour.

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Redwoods Treewalk – Neue deutsche Öko-Attraktion in Rotorua

Von Anja Schönborn

Rotorua kennt man eher unter den Aspekten Maori-Kultur und Geothermik. Jetzt gibt es jedoch noch eine ganz andere neue Attraktion, die es lohnt, Zeit einzuplanen – einen Treewalk hoch in den Gipfeln der Redwood Baumriesen.

Ein deutsches Paar hat den ökofreundlichen Holzbrückenpfad konstruiert und entführt Interessierte in den sonst ungesehenen Lebensraum der Baumkronen: ein Naturerlebnis aus der Vogelperspektive.

Von den Redwoods mag man vielleicht schon im Zusammenhang mit den Mountainbike-Tracks gehört haben, die durch den Wald aus kalifornischen Baumgiganten führen. Hoch im Whakarewarewa Forest nahe Rotorua wachsen seit Anfang des 20. Jahrhunderts durch ein exotisches Pflanzenprojekt die Urwaldriesen, welche in Kalifornien beheimatet sind. Heute thronen sie über dem dichten Blätterdach der typisch neuseeländischen Farnbäume. Als Alex Schmid und seine Frau von Bayern nach Neuseeland zogen und die Bäume sahen, kam ihnen sofort die Idee, einen Aktivitätspfad um die faszinierenden Riesen zu bauen. „Das sind massive Organismen, inspirierend und irgendwie magisch. Ich liebe es, mit ihnen zu arbeiten“, erklärt Alex noch immer begeistert.

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Geschenkt: Die SCHMATZKARTE der Jäger des verlorenen Schmatzes

Von Julia Schoon

Was ist für euch eigentlich typisch neuseeländisches Essen? Und wo bekommt man es? Welche Entdeckungen (und vielleicht neue Lieblingsgerichte) habt ihr von eurer Neuseelandreise mitgebracht?

Ich selbst war sieben Monate mit Freund und Baby im Campervan unterwegs und habe von diesem Roadtrip zwei Straßenatlanten mitgebracht, die vollgemalt sind mit Kreuzchen und Notizen. Damit ich bei meiner nächsten Neuseelandreise (die ganz bestimmt kommen wird ...) auch noch genau weiß, wo ich unbedingt nochmal hin muss. Als kürzlich eine Freundin nach NZ flog, zum ersten Mal, haben wir ihr vorher unsere Lieblingsorte auf ihre Straßenkarte gemalt. Dabei entstand die Idee zu unserer SCHMATZKARTE.

Sie besteht aus fünf praktischen und unverzichtbaren Din A5 Seiten zum Ausdrucken und Mitnehmen und führt euch zu 42 Orten auf der Nord- und Südinsel. Außerdem haben wir darauf alle guten Bäcker eingezeichnet, die wir auf unserem Roadtrip entdeckt haben (das "German Rye" im Supermarkt fanden wir nicht besonders lecker ...). Hier könnt ihr euch die beiden Karten anschauen: http://www.jaegerdesverlorenenschmatzes.de/schmatzkarte. Momentan verschenken wir (alias: Die Jäger des verlorenen Schmatzes) unsere SCHMATZKARTE an jeden, der unseren (ebenfalls funkelnagelneuen) Newsletter bestellt. Dazu einfach in der rechten Menüspalte des Blogs eure Emailadresse eintragen, bestätigen nicht vergessen.

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Christchurch Central City wird Fußgänger- und Radfahrer freundlicher

Von Julia Schoon

Es ist eine polarisierende Entscheidung, die die Stadt Christchurch da getroffen hat: Seit dem 12. März gilt für das gesamte Stadtzentrum (das heißt: alle Straßen, die sich zwischen Kilmore, Madras und St. Asaph sowie dem Botanischen Garten befinden) eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. In diesem Bereich liegen unter anderem der Cathedral Square und jener Teil des Avon River, der gerade aufwändig als Spazier- und Café-Meile sowie zur Gedenkstätte für die Erdbebenopfer umgestaltet wird.

Befürworter nennen es einen mutigen Schritt und glauben, dass das Stadtzentrum durch die 30er-Zone sehr viel angenehmer für Fußgänger und Radfahrer werden wird. Unter den neuseeländischen Zeitungsartikeln zum Thema findet man allerdings auch sehr viele sehr erboste Kommentare, die von "völlig idiotisch" bis zur Bitte, die Begrenzung auf die Zeit von 9-17 Uhr zu begrenzen, reichte.

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10 kostenlose Dinge, die ihr in Taupo unternehmen könnt

Von Julia Schoon

1. Riverside Market

Direkt am schönen Waikato River, der hier mit unglaublich klarem, grünblauem Wasser an einem großen Park vorbei strömt, findet jeden Samstag Vormittag ein schöner Wochenmarkt statt. Einige Arts & Crafts Stände gibt es auch. Und jeden ersten Samstag im Monat ist hier Trödelmarkt. Ideal für einen Spaziergang, Brunch und um nach ein paar originellen Souvenirs zu stöbern. Wer den Spaziergang ausdehnen möchte, kann etwa zwei Kilometer flussabwärts laufen, bis dorthin, wo der Fluss durch eine Schlucht fließt. Darüber befindet sich ein spektakulärer Ausleger, von dem Mutige Bungy springen oder mit einer gigantischen Schaukel durch über dem Fluss schwingen. Dieses Vergnügen kostet allerdings etwas. Zuschauen (und -hören...) ist gratis.

2. Scenic Cellars

Als "scenic" werden in Neuseeland ja vor allem kleinere Straßen durch landschaftlich besonders schöne Ecken beschrieben. Hierbei handelt es sich allerdings um den größten unterirdischen Weinkeller des Landes, der sich in der Roberts Street 32 befindet. Täglich geöffnet.

3. Rose Gardens

Über 500 Rosenbüsche wachsen hier, besonders schön ist das Lustwandeln oder ein Picknick im Garten natürlich im Sommer. Direkt neben der i-SITE.

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Splash Planet: Wasser-Freizeitpark in der Hawke's Bay

Von Julia Schoon

Wozu brauche ich in Neuseeland, wo der alles umgebende Ozean nie weit und meistens auch noch ein Fluss oder See in der Nähe ist, einen Freizeitpark, damit meine Kinder im Wasser plantschen können? Eine berechtigte Frage! Sandburgen bauen, im flachen Wasser plantschen, mit dem Boogie Board auf den Wellen reiten, Muscheln selbst sammeln ist großartig für kleine und größere Kinder - aber natürlich geht es hier nicht um eine Entweder-Oder-Entscheidung. Und ich gebe zu bedenken: Das Meer ist an den meisten neuseeländischen Stränden verdammt frisch .. für ein etwas längeres Badevergnügen zieht man am besten einen Neopren-Shorty an.

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Ein krankes System oder die Krankheit im System? Auswanderchancen mit Gesundheitsdefizit

Von Peter Hahn und Anja Schönborn

Neuseeland hat weitaus striktere Einwanderungsbestimmungen als Deutschland, soviel ist jedem klar. Doch wo genau für einige Interessierte der Haken liegt, ist sehr individuell. Manche scheitern am Englischtest, wieder andere finden keinen Job, benötigen jedoch einen Arbeitsplatz für die Einwanderung, und einige Bewerber werden wegen gesundheitlicher Risiken von der neuseeländischen Immigrationsbehörde abgelehnt. Einwanderungsberater Peter Hahn erklärt, wem die eigene Gesundheit bei der Einwanderung zum Verhängnis werden kann.

Immer wieder gehen tragische Fälle durch die neuseeländischen Medien – Zuwanderer, die schon lange mit einem Arbeitsvisum in Neuseeland leben und arbeiten, doch bei der Beantragung der Residency auf einmal abgelehnt werden. Es folgt meist ein sozialer Aufschrei, unterstützende Worte und Briefe an die Behörden, Fernsehberichte und ab und zu auch ein Beschwerdeverfahren der abgelehnten Bewerber, um das Ruder noch einmal herumzureißen. Peter Hahn kennt diese Fälle nur allzu gut, immer wieder kommen gescheiterte Einwanderer zu ihm und bitten um Rat. „Man muss sich dann in die kompletten Unterlagen einarbeiten, um genau zu sehen, was den Behörden zu welchem Zeitpunkt mitgeteilt wurde und so weiter. In einigen Fällen wird dann leider klar, dass die Einwanderung wegen mangelnder Gesundheit der Bewerber von vornherein keine Chance hatte.“

Ein aktueller Fall in den Medien ist die Geschichte des belgischen Mathematikprofessors Dimitri Leemans. Er zog mit seiner Frau, seiner fünfjährigen Tochter und seinem 13 Jahre alten Stiefsohn im August 2011 nach Neuseeland und trat dort seinen neuen Job an der Auckland University als Professor an. Es folgten der Mathematical Society Research Award und sogar ein Marsden Grant der neuseeländischen Stiftung über 580.000 NZD für seine herausragende Arbeit. Trotz seines hohen Profils und der Verdienste für Neuseeland wurde sein Residency-Antrag abgelehnt, Begründung: „ … der autistische Sohn würde die Gesundheitsvoraussetzungen für eine Einwanderung nicht erfüllen ...“.

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