NewZealand Migration

 

Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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News

Jobmarkt Neuseeland: Wo sind die Gehälter am besten?

Von Peter Hahn und Anja Schönborn

Wer nach Neuseeland auswandern möchte, für den sind im Zusammenhang mit den ersten Schritten nicht nur die oft besprochenen Jobchancen interessant, sondern auch die Gehaltssituation und die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten im neuen Land. Kürzlich wurden dazu neue Erkenntnisse in den neuseeländischen Medien veröffentlicht.

Früher galt häufig als Faustregel, in Neuseeland verdient man im Vergleich zu Deutschland ein Drittel weniger. Doch die Zeiten von Globalisierung, internationalem Business und Vernetzung zeigen auch in Neuseeland Auswirkungen, weiß der Neuseeland-Experte und langjährige Immigrationsberater Peter Hahn aus Wellington: „Bei Berufen im IT-Bereich oder im Ingenieurswesen, wo es einen internationalen Arbeitsmarkt gibt, verdient man mittlerweile in Neuseeland ähnlich wie in Europa!“

Laut neuster Zahlen der Internetjobbörse Seek werden die höchsten Gehälter in Wellington bezahlt, dahinter folgen Auckland und Taranaki. „Die neuseeländischen großen Städte wie Taranaki, Christchurch, Auckland und Wellington zeigen sich alle mit völlig unterschiedlichen Gesichtern. In der Landeshauptstadt sitzt jedoch unser Parlament und somit viele Regierungsangestellte. Gemeinsam mit den zahlreichen hoch datierten IT- und Telekommunikations-Firmen, heben diese Bereiche den Einkommensdurchschnitt für Wellington schon einmal deutlich an. Viele kleine Unternehmen liegen in der kompakten Innenstadt dicht beieinander und befruchten sich so gegenseitig. Mit dem geplanten Ausbau des Flughafens wird der aufsteigende Trend noch weiter voranschreiten!“, resümiert Peter Hahn über seine Heimatstadt. Für viele europäische Einwanderer stellt Wellington den guten Kompromiss aus Jobs, Kulturangeboten und einer großen Kunst- und Veranstaltungsszene dar ohne dabei das provinzielle, in einigen Stadtteilen sogar dörfliche Zusammenleben zu verlieren.

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Schöne Picknickplätze (3): Castle Hill, Canterbury

Von Julia Schoon

Nur wenige Straßen führen auf Neuseelands Südinsel von der Ostküste zur Westküste, denn auf diesem Weg muss man die Southern Alps überqueren. Die wohl berühmteste dieser Straßen ist der SHW 73, der in Christchurch beginnt, über den Arthur's Pass führt und an der West Coast zwischen Greymouth und Hokitika rauskommt (natürlich kann man sie auch in die entgegen gesetzte Richtung befahren).

Wenn man nun in Christchurch startet, fährt man zunächst am imposanten Waimakariri River entlang, durch das Farmland der flachen Canterbury Plains. Nach einer halben, dreiviertel Stunde erreicht man die ersten Ausläufer der Southern Alps, die sich hier noch als sanftes Hügelland präsentieren. Kurz bevor man das Skigebiet Castle Hill erreicht, liegt links des Highways die Castle Hill Conservation Area.

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Lake Tekapo vom Wasser aus

Von Julia Schoon

Er liegt wie ein türkisfarbenes Juwel im Herzen der Southern Alps: Lake Tekapo ist einer der schönsten Seen des Landes, eingebettet in die wohl dramatischste Landschaft, die Neuseeland zu bieten hat. Bei Nacht gibt es hier so wenig künstliches Licht, dass die Region als "Starlight Reserve" ausgezeichnet wurde: als Ort, an dem man besonders gut in die Sterne schauen kann.

Geht es noch besser? Es geht. Zum Beispiel wenn man einen Ausflug auf den See unternimmt, gemütlich über das leuchtend gletscherblaue Wasser schippert, auf dem kleinen Inselchen Motuariki Island spazieren geht und anschließend ein frisch zubereitetes BBQ oder Abendessen genießt. Und das ganze auf einem Boot, das maximal Platz bietet für fünf Passagiere. So entkommt man den Touristenmassen (denen man in Lake Tekapo durchaus begegnen kann, vor allem rund um das beliebte Fotomotiv Church of the Good Shepard) - und kann dabei ganz unverstellte Landschaftsfotos aus ungewöhnlichen Blickwinkeln schießen.

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Zealong Tea: Führung und High Tea auf Neuseelands erster Teeplantage

Von Julia Schoon

Engländer sind bekanntlich passionierte Teetrinker, der Nachmittagstee ist in vielen Familien bis heute ein unverzichtbares Ritual, und das selbe gilt für viele Neuseeländer. Trotz dieses kulturellen Erbes gab es in Neuseeland jedoch bis vor wenigen Jahren nicht eine einzige Teeplantage.

In China spielt das heiße Aufgußgetränk eine mindestens ebenso wichtige Rolle. Und als Vincent Chen feststellte, dass er seinen Tee in Neuseeland nicht in der Qualität bekam, die er sich wünschte, hatte er eine Idee: Warum nicht eine eigene Plantage gründen? Die Anbaubedingungen erschienen ihm geradezu optimal: reine Luft, intensive Sonne, fruchtbare Böden.

Von den ersten 1500 Pflanzen, die Chen 1996 aus Taiwan importierte, überlebten jedoch gerade mal 130  auf dem 48 Hektar großen Grundstück nahe Hamilton. Inzwischen hat sich der Bestand prächtig akklimatisiert und ist auf über eine Million Pflanzen angewachsen, die bio-zertifiziert sind. Da das neuseeländische Klima sich deutlich von den traditionellen Anbaugebieten in Südostasien unterscheidet, wachsen die Pflanzen beinahe auf Meeresspiegelniveau statt wie sonst auf 1000 bis 1500 Metern Höhe.

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Pureora Forest Park: Traditionelles Maori-Dorf, Öko-Tour und spektakulärer Radweg

Von Julia Schoon

Nordöstlich des Lake Taupo liegt der Pureora Forest Park: dichter Wald, durch den eine stillgelegte Bahnstrecke und einige spektakuläre Hängebrücken führen. Dieses ursprüngliche Stück Natur können Mountainbiker und Wanderer auf dem 85 Kilometer langen Timber Trail erleben - eine gewisse Fitness vorausgesetzt. Denn der Trail schlängelt sich durchs Hinterland und auf bis zu 980 Meter Höhe.

Natürlich kann man auch nur einen Teil der Strecke radeln; wer den Timber Trail zu Fuß erleben möchte, sollte dafür etwa vier Tage einplanen. Übernachtungsmöglichkeiten von Campingplatz bis Bed & Breakfast gibt es an beiden Enden des Trails, entlang der Strecke darf gezeltet werden.

An einem Ende (oder Anfang) des Timber Trails liegt Pa Harakeke, ein rekonstruiertes traditionelles Maori-Dorf ("Pa" in der Sprache der Ureinwohner). Harakeke heißt übersetzt Flachs - eine Pflanze, die überall in Neuseeland vorkommt und für die Maori eine sehr große Rolle spielte, lieferte sie doch das Rohmaterial aus dem zum Beispiel Kleidung, Taschen und Seile hergestellt wurden.

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Auf den Spuren der Ureinwohner: Lebende Maori-Kultur genießen

Von Anja Schönborn

Natürlich kann man zu einer Maori-Tanzshow im Hotel in Rotorua gehen, doch wer die lebendige Maori-Kultur Neuseelands tatsächlich erleben und sogar schmecken möchte, sollte sich eines dieser wesentlich authentischeren Maori-Angebote näher ansehen. Hier wird man nicht nur offen und freundschaftlich willkommen geheißen, sondern erfährt hautnah, wie die Ureinwohner Neuseelands leben, kochen und sich die Natur ihrer Heimat bis heute zunutze machen.

Bei vielen der neuen Maori-Tour-Angebote im Land steht die Küche der Ureinwohner Aotearoas im Fokus des Touristenerlebnisses. Neuseeland ist, was die Geschmacksrichtungen anbelangt, durch seine mittlerweile multikulturelle Bevölkerung wahrlich vielfältig geworden. Doch vieles Gute kommt immer noch von innen heraus. Geschmacksnoten aus Neuseelands Natur, welche Maori schon seit hunderten von Jahren kreieren und sich dabei mit vielen Speisen vom Rest der Welt abheben.

Waka on Waitemata – Auckland

Lange bevor Auckland zur kosmopolitischen Stadt wurde, segelten Maori-Stämme bereits täglich entlang der Küstenlinien des Hauraki Gulf. Heute können Touristen den wunderschönen Waitemata Harbour in einer neuen kulturellen Halbtages-Segeltour erleben – in einem traditionellen Maori Waka. Big Food Tours bietet dazu jedoch nicht nur fantastische Ausblicke über das Wasser, alte Legenden und die Historie, wie die Stämme über den Pazifik reisten, es wird auch ein echtes Hangi, ein im Erdofen gegartes Essen aus Meeresfrüchten, gereicht, verfeinert mit heimischen Kräutern und Gewürzen.

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Fünf Jahre nach dem großen Beben: Foodie-Guide für Christchurch

Gastbeitrag der Jäger des verlorenen Schmatzes, die regelmäßig kulinarische Reisenabenteuer bloggen – am liebsten aus Neuseeland.

Genau fünf Jahre ist es jetzt her, dass eine Naturkatastrophe Neuseelands zweitgrößte Stadt für immer veränderte: Am 22. Februar 2011 um die Mittagszeit bebte die Erde mit einer Stärke von 6,3. Das Epizentrum lag in nur fünf Kilometern Tiefe und beinahe direkt unterhalb der benachbarten Hafenstadt Lyttleton. Dieses Beben kostete 185 Menschen das Leben. Es ließ Christchurchs berühmte Kathedrale einstürzen und beschädigte 377 historische Gebäude. Es riss Straßen auseinander, entwurzelte Bäume und machte über 6000 Häuser unbewohnbar.

Fünf Jahre später ist Christchurch die womöglich spannendste Stadt des Landes. Auf den Schock und die unzähligen Nachbeben reagierten die Bewohner mit einer trotzigen "Jetzt erst recht!"-Haltung, seitdem entsteht in den Lücken, die das Beben riss, viel Neues. Die architektonisch beeindruckende Pappkathedrale etwa, der soeben eröffnete moderne Busbahnhof oder auch die improvisierten Events, die Gapfiller, eine Gruppe von Künstlern und Studenten, veranstaltet. Zugleich wird Christchurch zum Labor für grüne und nachhaltige Architektur. Der Masterplan für den Wiederaufbau rückt den Avon River in den Fokus: Gerade entstehen mitten in der Stadt, wo bislang eine Hauptverkehrsstraße am Fluss entlang führte, eine erlebbare Gedenkstätte samt Spazierweg, stufenförmigen Terrassen am Flussufer und Cafés. In der Red Zone, in dem die zu stark beschädigten und inzwischen weitgehend abgerissenen Häuser standen, sind tausende von Obstbäumen zurück geblieben, die im Herbst von Guerillagärtern abgeerntet werden. Die Stadt plant hier eine systematische zusätzliche Begrünung, sobald dieser quer durch die Stadt verlaufende Streifen nicht mehr gesperrt ist.

Statt gepflegter Langeweile (wie bei unseren ersten beiden Besuchen) haben wir in der Gartenstadt eine kreative Aufbruchstimmung gespürt, als wir 2014 für einige Wochen dort wohnten. Aber auch das, was die Kritiker sagen, stimmt: Es gibt noch viele Baustellen und Brachen. Auf den ersten Blick kann die Stadt daher durchaus deprimierend wirken, vor allem wenn man gerade mit einem fetten Jetlag vom anderen Ende des Globus angekommen ist. Wir haben deshalb ein paar Tipps für euch, was es in Christchurch zu entdecken gibt!

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Christchurch für Kinder: neu eröffneter Spielplatz begeistert

Von Julia Schoon

Auf den Hügel führt eine Treppe, viel mehr Spaß macht es allerdings, sich an den Kletternoppen festzuhalten und hinauf zu kraxeln. Und auf der extrabreiten Rutsche wieder herunter zu sausen. Dann auf die Seilbahn, die auf Englisch flying fox heißt, und einmal über den Platz fliegen. Oder eine Runde auf den Mini-Trampolinen hüpfen. Und natürlich nicht die Schaukeln vergessen!

Kurz vor Weihnachten wurde der große Margaret Mahy Family Playground im Stadtzentrum von Christchurch eröffnet und seitdem bereits von tausenden Familien besucht, wie stuff.co.nz berichtet. Es ist ein weiterer Meilenstein des Wiederaufbaus der Stadt, die vor genau fünf Jahren von einem schweren Erdbeben erschüttert wurde.

Auf Stuff wird entsprechend begeistert kommentiert – "Darauf hat die Stadt gewartet!", "Fantastisch, das hätte ich mir früher gewünscht" – aber wie immer gibt es auch Kritiker, die das Geld lieber anders investiert hätten. Der Spielplatz hat mehrere Millionen NZD gekostet, davon wurden allein zwei Millionen für Spielgeräte ausgegeben. Fakt ist: Der Spielplatz wird rege genutzt: tagsüber vor allem von Familien mit jüngeren Kindern, am Abend sieht man oft noch ältere Kinder dort und sogar in der Nacht hört man Gelächter auf dem Platz – von Teenagern und jungen Erwachsenen.

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