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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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News

Mit Jack Brooking einen eigenen Jade-Anhänger schnitzen

Von Julia Schoon

Te Araroa ist den meisten Touristen als jener Ort bekannt, an dem der größte Pohutukawa des ganzen Landes steht. Von der Hauptstraße dieses winzigen, östlichsten Ortes Neuseelands zweigt auch jene Schotterpiste ab, auf der man nach rund 20 Kilometern den Leuchtturm am East Cape erreicht.

Im einzigen Hostel von Te Araroa hat man aber auch die Gelegenheit, unter Anleitung des bekannten Maori-Künstlers und -Schnitzers Jack Brooking seinen eigenen Jade-Anhänger zu schnitzen. Jade – oder Pounamu, wie der kostbare grüne Stein bei den Maori heißt – wurde von den Ureinwohnern sowohl zu gefährlichen Waffen verarbeitet als auch zu kunstvollen Schmuckstücken. Letzteres bis heute, wir haben schon prächtige, zum Teil die ganze Brust bedeckende Schnitzereien bewundert.

Ein originelleres und schöneres Andenken an unsere Neuseelandreise gibt es nicht, fanden wir – und schnitzten in Teamwork einen Anhänger für unsere kleine Tochter.
Zum Backpacker gehört ein gut ausgestatteter Workshop mit Sägen und Schleifsteinen, in dem Jugendliche aus der Gegend die Kunst der Jadeschnitzerei erlernen (wir werfen immer mal wieder neugierige Blicke rüber und sind beeindruckt). Einen ganzen Nachmittag nimmt sich Jack für uns Zeit und das zu einem Honorar, das wir fast schon beschämend niedrig finden (und daher aufrunden). 

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Reiten im „Pferdeland“ rund um das East Cape

Von Julia Schoon

Als wir das erste Mal an einem Spielplatz ein Verbotsschild mit der Aufschrift „No horses“ sahen, mussten wir schmunzeln. Kurze Zeit später trabten jedoch in einem Ort am Pacific Coast Highway, auf dem wir das East Cape umrundeten, ein paar Dreiskäsehochs in kurzen Hosen und Gummistiefeln auf ihren Ponys an uns vorbei. Genau so selbstverständlich wie bei uns die Kinder auf ihren Lauf- und Fahrrädern über die Gehsteige flitzen. Da verstanden wir, dass das Schild durchaus ernst gemeint war.

Und dann hatten wir auch noch das große Glück, genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein: In Te Araroa erlebten wir ein Turnier, das nicht etwa auf einem schicken Reitplatz, sondern auf einer großen Wiese direkt am Strand stattfanden. Die jüngsten Teilnehmer sind vielleicht zwei oder drei Jahre alt, sie werden allerdings noch von ihren Eltern über den Parcours geführt. Aber schon Fünf- oder Sechsjährige fegen auf ihren Ponys in einem Affenzahn um die aufgestellten Tonnen, in die sie jeweils einen Stab werfen müssen, den sie zuvor vom Pferderücken aus aus dem Boden gezogen haben. Begeistert schaue ich zu und werde dabei selbst zur Attraktion: Ich bin nämlich die einzige hellhäutige und blonde Person weit und breit.

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Kostenloser Thermal Park in Tokaanu, Lake Taupo

Von Julia Schoon

Dass rund um Rotorua die Erde dampft und blubbert, wissen die meisten Touristen. Viele besuchen einen der Thermal Parks, die entlang des Highways zwischen Rotorua und Taupo liegen. Wer jedoch mit kleinem Budget reist und trotzdem über blubbernde Schlammlöcher und dampfende Tümpel in grellen Farben staunen möchte, sollte Tokaanu am Südende des Lake Taupo ansteuern. Es ist nur ein kleiner Umweg vom State Highway Nr. 1 auf dem Weg in Richtung Tongariro National Park.

Ein etwa 20-minütiger Looptrack führt dort, teilweise über Holzstege, durch ein Waldstück, vorbei an einigen wirklich spektakulär dampfenden, zischenden, blubbernden und leuchtenden Tümpeln und Erdlöchern. Hin und wieder stinkt es nach faulen Eiern, aber insgesamt ist der Geruch dort deutlich dezenter als beispielsweise in Rotorua selbst. Und das Ganze kostet keinen Eintritt.

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Kurzwanderung Wellington: Baring Head – Naturspektakel in City-Nähe

Von Anja Schönborn

Die Hauptstadt Neuseelands hat unglaublich viel zu bieten und wird ihrem Namen Kultur-Metropole durchaus gerecht. Dennoch gibt es viele Urlauber, die bei ihrer Reise durch Aotearoa die Städte lieber auslassen und sich in die wunderbare Natur stürzen. Unbekannt, doch landschaftlich spektakulär ist das citynahe Umland von Wellington. Wer eine kurze Wanderung in absoluter Einsamkeit sucht, ist am Baring Head genau richtig.

Im neuen DOC-Blog stellen Mitarbeiter der neuseeländischen Naturschutzbehörde regelmäßig ihre Lieblingswanderungen im Land vor, beispielsweise Paula Warren, Senior Policy Advisor: „Der schönste Wanderweg für mich in Wellington ist die Region um den Baring Head“, erklärt sie und zeigt im gleichen Zug die tollen Fotos ihres letzten Ausflugs.

Wer auf dem Highway 2 aus der Stadt fährt, ist in rund 30 Minuten am Ausgangspunkt. Von der Ausfahrt Petone/Seaview führt eine gute Beschilderung entlang der Küste und schließlich den steilen Berg hoch bis nach Wainuiomata. Wer die Steigung geschafft hat und auf der Ebene immer geradeaus fährt, gelangt auf die Coast Road bis zum ausgeschriebenen Parkplatz, wo es sogar eine Toilette gibt. Mehrere Wege führen über Farmland hinunter zur Küste. Der Baring Head Walk durchkreuzt die Weideflächen und führt dann linker Hand entlang der Markierungen zur Kuppe und schließlich zum Leuchtturm. Der Löwenanteil des Weges schlängelt sich entlang von Weiden durch Schafherden und zeigt typische neuseeländische Shrubs, widerstandsfähige, häufig stachelige Buscharten. Immer wieder bieten sich fantastische Ausblicke auf die Küste und die steile Böschung hinunter auf das Wainuiomata-Flussdelta. Von der Brücke bis zum Leuchtturm ist es bei gemächlichem Tempo rund eine Stunde Fußmarsch.

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Neues Museum auf den Treaty Grounds – Waitangi im aufpolierten Glanz

Von Anja Schönborn

Neuseelands neuste Ergänzung im Erfahrungsbereich Maori-Kultur ist das frisch eingeweihte Museum of Waitangi in der Bay of Islands. Designt als weitere Touristenattraktion, sind auf den Ausstellungsflächen auf zwei Ebenen signifikante geschichtliche und spirituell interessante Exponate zu sehen – eine Versinnbildlichung der Geburtsstunde der neuseeländischen Nation.

Das Museum of Waitangi befindet sich nicht nur auf den ohnehin interessanten Treaty Grounds in Waitangi nahe Paiha – es ergänzt die bisherige Maori-Erfahrung und den tiefen Einblick in die Historie Neuseelands. Das architektonisch stilvoll designte Gebäude im Wert von 14 Millionen NZD entstand mithilfe diverser Zuschüsse von Regierung, historischen und lokalen Trusts. Formal als „Te Kongahu“ benannt, wurde das neue Infozentrum am Waitangi Day am 6. Februar eingeweiht. „Te Kongahu“ bezeichnet auf Maori ein ungeborenes Kind, eine Metapher für das Potenzial und die Versprechen, welche der damals neu gegründeten neuseeländischen Nation mit der Unterzeichnung des Vertrags in den Schoß gelegt wurden.
1840 unterzeichneten in Waitangi unzählige Maori-Häuptlinge und Vertreter der britischen Krone den gemeinsamen Friedensvertrag, den Treaty of Waitangi, um den Kriegen ein Ende zu setzen und ein friedvolles gemeinsames Leben auf neuseeländischem Boden zu ermöglichen. Seither wird der uralte Vertrag als Geburtsstunde einer einheitlichen neuseeländischen Nation gesehen und hat bis heute Bestand. Jedes Jahr an Waitangi Day im Februar erinnert man sich dieses historisch und politisch wichtigen Ereignisses.

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Whatipu und Huia – Am Ende der Welt in West Auckland

Von Anja Schönborn

So nah und doch so fern – so zeigen sich Whatipu und Huia mit ihren bezaubernden Westküstenstränden ganz in der Nähe von Auckland, gefühlt jedoch im Nirgendwo. Wer in Großstadtnähe ein besonderes Strand- und Wandererlebnis sucht, sollte in den Westen der Metropole fahren; hier findet man ein wahrlich abgeschiedenes Paradies.

Nur 35 Minuten außerhalb Aucklands liegt im Westen der Mega-City ein Natur-, Wasser- und Strandeldorado, welches man so dicht an einer Großstadt mit Sicherheit so nicht erwartet. Besonders an windstillen, klaren Tagen lohnt der Ausflug an die sonst wilde Westküste. Über Titirangi geht es entlang der gewundenen Straße Richtung Cornwallis bis nach Huia. Hier in dem gemütlichen Künstlerdorf mit 300 Häuschen gibt es neben dem gut ausgestatteten Food Store und dem kleinen Siedlermuseum wirklich nur Strand und Bush – die sind jedoch umso spektakulärer. Schon ein Stopp am Huia Point Lookout lohnt, um die fabelhafte Aussicht über die Manukau Heads und die Tasman Sea aufzusaugen. Tuis und Kererus singen in den Puriri-Bäumen am Hang.

Ein Stopp im Huia Settlers Museum lohnt sich, hier wird unter anderem die tragische Geschichte des Schiffswracks HMS Orpheus von 1863 beleuchtet. Bei der schlimmen maritimen Katastrophe mussten 189 Menschen ihr Leben lassen.

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Hobbit-Flusstour – Kajak-Abenteuer auf dem Pelorus River

Von Anja Schönborn

Zwar nicht in Fässern wie die Zwerge, sondern etwas komfortabler in Booten, doch auf der gleichen Route können Hobbitfans jetzt den Pelorus River unsicher machen wie ihre Vorbilder aus dem Blockbuster. Die Hobbit-Kajaktour ist jedoch nicht nur für Fantasy-Anhänger ein Highlight, sondern für alle, die ein Naturabenteuer auf einem der schönsten Flussläufe der Südinsel suchen.

Die Naturschönheit des Pelorus Flusslaufs in Marlborough im Norden der Südinsel sucht seinesgleichen. Kristallklares Wasser plätschert über das steinige Felsbett, Bäume werfen hier und da kühlende Schatten und die Libellen schweben gemächlich über der Wasseroberfläche. Ein friedliches Szenario, wie es erholsamer nicht sein kann. Und genau dieses relaxende Gefühl, gemischt mit einigen Stromschnellen-Abenteuern, Hintergrundinformationen zu den Dreharbeiten am Hobbitfilm und zur Natur und Historie der Region gibt es auf der Pelorus River Hobbit Kayak Tour.

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Redwoods Treewalk – Neue deutsche Öko-Attraktion in Rotorua

Von Anja Schönborn

Rotorua kennt man eher unter den Aspekten Maori-Kultur und Geothermik. Jetzt gibt es jedoch noch eine ganz andere neue Attraktion, die es lohnt, Zeit einzuplanen – einen Treewalk hoch in den Gipfeln der Redwood Baumriesen.

Ein deutsches Paar hat den ökofreundlichen Holzbrückenpfad konstruiert und entführt Interessierte in den sonst ungesehenen Lebensraum der Baumkronen: ein Naturerlebnis aus der Vogelperspektive.

Von den Redwoods mag man vielleicht schon im Zusammenhang mit den Mountainbike-Tracks gehört haben, die durch den Wald aus kalifornischen Baumgiganten führen. Hoch im Whakarewarewa Forest nahe Rotorua wachsen seit Anfang des 20. Jahrhunderts durch ein exotisches Pflanzenprojekt die Urwaldriesen, welche in Kalifornien beheimatet sind. Heute thronen sie über dem dichten Blätterdach der typisch neuseeländischen Farnbäume. Als Alex Schmid und seine Frau von Bayern nach Neuseeland zogen und die Bäume sahen, kam ihnen sofort die Idee, einen Aktivitätspfad um die faszinierenden Riesen zu bauen. „Das sind massive Organismen, inspirierend und irgendwie magisch. Ich liebe es, mit ihnen zu arbeiten“, erklärt Alex noch immer begeistert.

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