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So werden Touristen in Neuseeland zu Umweltschützern

Das Geheimnis des Erfolgs einer kleinen Backpacker-Lodge in der Bay of Plenty sind ihre Gäste. Nicht, weil sie Geld oder gute Laune mitbringen, sondern weil sie aktiv dazu beitragen, die neuseeländische Umwelt zu schützen.

Die „Pacific Coast Lodge and Backpackers” im Sonnenschein-Ort Mount Maunganui bei Tauranga bietet mit Umwelt-Initiativen wie monatlichen „Beach clean-ups” und Baumpflanz-Aktionen ihren Gästen einen einzigartigen Mehrwert. Als langjähriges Mitglied der traditionsreichen Organisation „Keep New Zealand Beautiful” fiel es Besitzerin Sarah Meadows nicht schwer, ein Programm für Umweltaktivitäten ihrer Feriengäste zusammenzustellen.

„Wir selbst bemühen uns, unseren CO2-Fußabdruck stetig zu reduzieren. Natürlich erwarten wir dann auch von unseren Gästen, dass sie ihren Teil dazu beitragen, die Bay of Plenty in besserem Zustand zu hinterlassen“, erklärt Sarah Meadows.

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Maori Language Week erweckt Neuseelands Nationalsprache zum Leben

„Te Wiki o te Reo Maori”, die Woche der Maori-Sprache, wird in Neuseeland seit 1975 jedes Jahr Mitte September (Mahuru) gefeiert. Events und Aktivitäten im ganzen Land feiern die indigene Landessprache. Die von der Regierung geförderte Initiative ist heute ein Großereignis im Veranstaltungskalender von Aotearoa. Tausende Schulen, Firmen, Vereine und einzelne Menschen nehmen daran teil.

Sprach-Botschafter Guyon Espiner, ein prominenter Radio- und Fernsehjournalist, bekannt aus dem „Radio New Zealand Morning Report”, spricht in seiner Show jeden Tag Te Reo Maori, nicht nur bei der Begrüßung seiner Zuschauer. Damit hat er das Ansehen der Maori-Sprache in der breiten Gesellschaft enorm verstärkt.

„Jeder ist nervös, wenn er eine neue Sprache lernt. Ich habe einfach angefangen und kein Maori hat mich dafür kritisiert, im Gegenteil: Ich habe fantastische Unterstützung bekommen”, erzählt Espiner, der kein Maori-Muttersprachler ist.

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Ist Neuseeland doch kein sicheres Reiseziel?

Der Mord an einem australischen Touristen in der Nähe von Raglan am 16. August 2019 hat einen Schock ausgelöst – vor allem in den Kreisen der Neuseeland-Reisenden. Für die Neuseeländer selbst ist Kriminalität nichts Neues. Einige haben nach dem furchtbaren Geschehnis sogar kommentiert, Touristen wären zum Teil selbst schuld – sie würden sich in Neuseeland viel zu arglos bewegen.

Sind Touristen in Neuseeland sicher vor Diebstahl und Gewaltverbrechen? Nein, sagt ein ehemaliger Polizist, der heute als Sicherheitsspezialist arbeitet, in einem Interview mit der Zeitung „Stuff“. Bruce Couper wundert sich immer wieder über die Wahrnehmung seiner Heimat als „sicherer Hafen“.

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Whitebait: ein Nationalgericht, das vom Aussterben bedroht ist

Anfang September ist das Wetter in Neuseeland noch nass, kühl und wechselhaft – eben typisch Frühlingsanfang. Trotzdem sieht man in dieser Zeit vor allem auf der Südinsel zahlreiche Neuseeländer, die ausdauernd an Flussufern stehen, mit riesigen Keschern im Wasser herumfischen und einen suchenden Blick wie Goldsucher haben.

Was sie suchen, ist ähnlich wertvoll: Die Jungfische von fünf Fischarten, die nur in Neuseeland leben, gelten als Delikatesse und werden zu enormen Preisen an Restaurants im ganzen Land verkauft. Sie werden aber auch als „whitebait patties“ in jedem Take-away angeboten – denn Whitebait ist ein neuseeländisches Nationalgericht.

Um die beliebten Mini-Fischchen zu schützen, gelten strenge Fangfristen – immerhin bilden sie den Nachwuchs für die nächste Saison. Trotzdem melden Wissenschaftler jedes Jahr erneut weiterhin schwindende Bestände.

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Neuseeland steht vor einer Wallaby-Plage

Seit Ende 2018 ist es offiziell: Neuseeland ist von Wallabys bedroht. Die kleinen, puscheligen Kängurus haben den Possums den Rang als nationaler Plagegeist abgelaufen. Der Schaden, den sie verursachen, indem sie einheimische und seltene Pflanzen fressen, ist ähnlich enorm.

Wallabys wurden 1912 vom damaligen Gouverneur Neuseelands, George Grey, auf Kawau Island eingeführt. Er kaufte fünf verschiedene Wallaby-Arten, um einen Zoo für sein Anwesen einzurichten. Drei dieser Arten verbreiteten sich von der Insel auf das neuseeländische Festland und bedrohen nun Neuseelands Pflanzen- und Tierwelt, weil sie alle neuen Pflanzentriebe abfressen. (Derselbe Grey führte auch das Possum in Neuseeland ein.)

Inzwischen gibt es feste Wallaby-Populationen in Rotorua am Lake Tarawera und in South Canterbury rund um Waimate. Nach Schätzungen könnten sich Wallabys in den nächsten 50 Jahren auf ein Drittel der Landfläche Neuseelands ausbreiten, wenn dagegen nichts unternommen wird. Der wirtschaftliche Schaden durch die kleinen Kerle beläuft sich jedes Jahr auf 28 Millionen NZD und wird sich bei der derzeitigen Verbreitungsrate in zehn Jahren auf 84 Millionen NZD steigern.

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Zukunft der i-Sites in Neuseeland unsicher

Jeder Besucher in Neuseeland nutzt sie wenigstens einige Male auf seiner Reise: Die Tourist-Informationen mit dem großen grünen „i“ haben Tipps zu Wanderrouten und Informationen zum Wetter, vermitteln Unterkünfte und buchen Freizeitaktivitäten. Darüber hinaus kann man oft auch gleich Souvenirs für zu Hause kaufen und Postkarten an die Daheimgebliebenen schicken.

Die i-Sites sind bekannt und beliebt – und doch sind von den fast 80 Tourist-Informationen in Neuseeland in den vergangenen Jahren immer mehr geschlossen worden, darunter einige regionale Zentren. Der Grund sollen sinkende Besucherzahlen sein – und das, während die Zahl der Reisenden in Neuseeland jährlich zunimmt?

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Kein Schwimmen mit Delfinen mehr in der Bay of Islands

Schwimmen mit Delfinen gehört für viele Neuseeland-Reisende zu ihren schönsten und beeindruckendsten Erinnerungen. Kein Wunder: Den neugierigen, verspielten und intelligenten Meeressäugern so nahe zu kommen, ist ein fast schon magisches Erlebnis.

Nicht allerdings für die Delfine selbst. In vielen Regionen Neuseelands treffen Touristen bei kommerziellen Bootstouren auf seltene und zum Teil nur in Neuseeland heimische Delfin-Arten. Sie alle sind bereits durch den kommerziellen Fischfang, die Erwärmung und Verschmutzung der Ozeane arg bedrängt und teilweise vom Aussterben bedroht. Der zunehmende Tourismus stellt eine zusätzliche Belastung dar, der einige Populationen nicht mehr standhalten können. Die Regierung Neuseelands hat deshalb eine drastische Maßnahme beschlossen.

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Ertrinkt Neuseeland im Müll?

Neuseelands Bevölkerungszahl wächst, genau wie die Zahl der jährlichen Besucher. Zusammen mit der Zahl der Menschen ist auch das Müllproblem gewachsen. Die Kampagne „Be a tidy Kiwi“ des Vereins Keep New Zealand Beautiful wurde deshalb nach langer Pause erneut gestartet – mit typisch neuseeländischem Humor unter dem Slogan „Mama Nature“.

Das ist dringend nötig: Die Neuseeländer gehören inzwischen zu den größten Müll-Erzeugern in der entwickelten Welt. Pro Jahr wirft jeder Kiwi 735 kg Müll weg. Obwohl die Bemühungen um Recycling und Kompostierung von Haushaltsmüll in den letzten Jahren zugenommen haben, hat sich die Menge des Mülls, der in Neuseeland hauptsächlich vergraben wird („landfill“), in den vergangenen sieben Jahren um ein Drittel vergrößert.

Das schlimmste Problem sind die Zigarettenstummel. Mehr als 10 Milliarden davon liegen in Neuseeland herum, das entspricht über 2000 Kippen pro Person. Und dabei sind die Millionen von Stummeln, die in Seen, Flüssen und dem Ozean landen, noch gar nicht mitgezählt. Sie alle verschmutzen Wasser und Böden mit Blei, Arsen und Kadmium. Dazu kommt die Gefahr für Vögel und Fische, die Zigarettenstummel für Futter halten. Je nachdem, wo sie landet, braucht eine Zigarettenkippe zwischen zwei Monaten und drei Jahren, um sich aufzulösen.

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