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News

Erste Nashorn-Geburt seit 20 Jahren in Auckland

Ende August verkündete der Zoo von Auckland die lange erwartete Geburt eines kleinen Nashorns. Es ist das erste Nashornbaby seit 20 Jahren, das hier im Zoo zur Welt kommt.
Das “Kleine” ist ein Mädchen und wurde am 14. August als erstes Kalb seiner 30 Jahre alten Mutter Jamila, einem Südlichen Breitmalnashorn, geboren. Für ihre erste Geburt brauchte Jamila nur eine Stunde, nachdem sie ihre Tochter 16 Monate lang im Bauch getragen hatte. Das Neugeborene brachte ein gesundes Gewicht von 65 kg auf die Waage und stellte die Tierärzte damit sehr zufrieden. Die Frage, die nun alle – oder wenigstens – viele Neuseeländer beschäftigt, lautet: Wie soll die kleine Nashorndame heißen?

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Zigarettenverkauf in Neuseeland sinkt – aber die Kiwis rauchen weiter

Der Zigarettenverkauf in Neuseeland sinkt schneller als je zuvor – es werden 410 Millionen weniger Glimmstängel verkauft als noch vor zwei Jahren. Das liegt aber vor allem daran, dass immer mehr Raucher auf Alternativen wie „Vaping” umsteigen.

Die Wirtschaftsdaten von Tabakunternehmen in Neuseeland, die das Gesundheitsministerium veröffentlicht, zeigen Jahr für Jahr einen deutlichen Rückgang der Zigarettenverkäufe. 2019 wurden etwa 2132 Millionen Zigaretten verkauft, während es 2015 noch 2583 Millionen waren.

Das entspricht einem jährlichen Rückgang von etwa 8 Prozent; ein Dreifaches der Rate der ersten Jahre, seitdem das Regierungsprogramm „Smokefree 2025“ im Jahr 2011 startete.

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Gerichtsprozess gegen Christchurch-Attentäter hat begonnen

Am 24. August begann in Neuseeland der Prozess gegen den Mann, der am 15. März 2019 in Christchurch insgesamt 51 Menschen bei ihrem Gottesdienst ermordete. Die ganze Welt schaute zu, als der gebürtige Australier bei seinem Terrorfeldzug in der Al Noor Moschee und der Moschee im Stadtteil Linwood 51 Menschen erschoss und Dutzende mehr verletzte.

Der vorbildliche Umgang Neuseelands mit dem Terrorattentat bestimmte das Nachrichtengeschehen weltweit. In der Folge des Attentats revidierte das Land sein Waffengesetz, tausende Neuseeländer gaben freiwillig ihre halbautomatischen Waffen ab.

Der Gerichtsprozess gegen den Täter, den Premierministerin Jacinda Ardern bewusst nicht öffentlich beim Namen nennen wollte, wurde mit Spannung erwartet. Einige der Überlebenden werden ihren Angreifer hier zum ersten Mal zu Gesicht bekommen. Die erste Überraschung war, dass sich der 29-jährige Attentäter schon im Vorfeld des Prozesses als schuldig bekannte. Dies erspart den Opfern einen langwierigen und schmerzhaften Gerichtsprozess. Es wird erwartet, dass der gesamte Prozess nur etwa vier Tage dauern wird.

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Stipendium 2021 Deutsch-Neuseeländische Gesellschaft Hockey am TBC

Die Deutsch-Neuseeländische Gesellschaft e.V. vermittelt seit 2006 im Rahmen ihres SUN & FUN- Schule in Neuseeland-Programmes zunächst nur für ihre Mitglieder, inzwischen für jeden, Schulaufenthalte für sportbegeisterte Schülerinnen und Schüler. Kids und Eltern schätzen den persönlichen Kontakt zu Mitgliedern vor Ort, die jederzeit eine vertrauensvolle Betreuung am neuseeländischen Standort gewährleisten.

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Australien und Neuseeland: Ja zur „Reiseblase“ - Reisen in andere Länder nicht vor 2021

Australien und Neuseeland wollen ihre Grenzen wieder öffnen, allerdings nur zwischen den Ländern. Sobald die Covid-19-Situation es erlaubt, soll eine „Trans-Tasmanische-Reiseblase“ geschaffen werden, die Reisen zwischen den beiden Ländern ermöglicht. Beide Staaten haben die Viruserkrankung unter Kontrolle gebracht.

Es war eine äußerst ungewöhnliche Situation, aber nichts ist derzeit, wie es bisher war. So hat am Dienstag die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern an der Sitzung des australischen Nationalkabinetts teilgenommen. In der Coronakrise natürlich per Videoschalte.

Besprochen wurde dabei eine Corona-sichere Reisezone zwischen den Ländern. Diese würde es Australiern erlauben, nach Neuseeland zu reisen und Neuseeländern, den fünften Kontinent zu besuchen. Damit wollen die beiden Pazifikstaaten, die den Ausbruch des Coronavirus in ihren eigenen Ländern gut unter Kontrolle gebracht haben, ihren Tourismus- und Transportsektor wieder ankurbeln.

„Etwas Normalität“ zurückgeben

Australiens Premierminister Scott Morrison sagte lokalen Medien, dass die „Reiseblase“ „noch einige Zeit entfernt“ sei, dass es aber wichtig sei, sie frühzeitig anzukündigen, da sie ein wichtiger Teil der wirtschaftlichen Erholung sei. Australische Urlauber machen 40 Prozent der internationalen Ankünfte in Neuseeland aus, während Neuseeländer bisher für 15 Prozent der internationalen Ankünfte in Australien verantwortlich waren.

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Mitteilung für die Abonnenten des Magazins 360° Neuseeland

Aufgrund der Corona-Krise wird zum einen der Start des Clubkonzepts verschoben, da einzelne Bausteine des Konzepts (insbesondere die 360° Destinationstage und 360° Destinations-Clubtreffen) aktuell nicht stattfinden können. Zum anderen wird auch der Start des neuen Magazins 360° Travel, dessen Erstausgabe eigentlich am 24. April hätte erscheinen sollen, in den Herbst verschoben.

Dementsprechend wird bis auf weiteres das normale bestehende Abonnement weitergeführt (und entsprechend der bereits bezahlten Ausgaben verlängert). Die nächste Ausgabe des Magazins 360° Australien erscheint wie geplant am 24. Juli. Das neue Clubkonzept werden wir zukünftig optional anbieten. Alle Abonnenten werden darüber noch in einem separaten Mailing informiert.

Das neue 360° Neuseeland-Abonnement, auf das die bestehenden Abonnements umgestellt werden, ist hier beschrieben: https://360grad-medienshop.de/360-Neuseeland-Abo-mit-Kalender

Jacinda Ardern: Neuseelands Krisenmanagerin führt das Land souverän durch die Corona-Krise

Erst ein Terrorangriff, dann ein Vulkanausbruch, nun das Coronavirus. Seit Jacinda Ardern Neuseeland regiert, muss die 39-Jährige eine Krise nach der anderen überstehen. In der Pandemie führt die Sozialdemokratin der Welt erneut vor, wie Führung geht. Dank ihres raschen Handelns könnte Neuseeland als erstes Land wieder „virenfrei“ werden.

Die Coronakrise verlangt Politikern fast unmögliche Entscheidungen ab. Je mehr sie das Land in den Ausnahmezustand versetzen – Ausgangssperren verhängen, Schulen schließen, Fabriken lahmlegen – umso mehr Menschen verlieren ihre Arbeit, die Wirtschaft stürzt in eine Rezession. Die Alternative ist jedoch der Tod tausender Menschen und der Zusammenbruch des Gesundheitssystems.

Ob Jacinda Arderns Weg der richtige ist, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Doch sicher ist schon jetzt, dass Ardern am schnellsten von allen westlichen Regierungschefs handelte. Als Neuseeland am 14. März gerade mal sechs bestätigte Covid-19-Fälle hat, verkündet die Politikerin, dass jeder, der nach Neuseeland einreisen möchte, zwei Wochen in Selbstisolation muss. Am 19. März, als die Zahl der Infizierten auf 28 klettert, riegelt Ardern Neuseeland ab. Seitdem dürfen bis auf Weiteres keine Ausländer mehr in den Inselstaat.

„Lockdown“ trotz weniger Covid-19-Fälle

Wenige Tage später – inzwischen haben etwas über 100 Menschen positiv getestet – bereitet sie ihr Land bereits auf den „Lockdown“ vor. Vom 25. März an sollen alle Neuseeländer vier Wochen zu Hause bleiben. Schulen, Universitäten, Restaurants und die meisten Geschäfte sind seitdem geschlossen, Veranstaltungen abgesagt. Nur Supermärkte, Tankstellen, Apotheken und Krankenhäuser bleiben geöffnet.

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White Island: Vulkaninsel wird zum Labor

21 Menschen waren bei einem Vulkanausbruch im Dezember auf White Island ums Leben gekommen. Seitdem ist die Insel für Besucher geschlossen. Forscher zeigen nun, dass die Vulkaninsel nicht nur eine Quelle der Zerstörung ist. Vor allem das Meer um die Insel stellt ein natürliches Labor dessen dar, was uns der Klimawandel in den kommenden Dekaden bescheren wird.

Rund zwei Monate sind seit dem unvermittelten Vulkanausbruch auf White Island in Neuseeland vergangen. Eines der Opfer wachte erst diese Woche aus dem Koma auf, nur um zu erfahren, dass ihr Mann und ihre Tochter ums Leben gekommen sind. Besuchern ist der Zutritt zur Insel seit dem tragischen Tag im Dezember bisher nicht erlaubt. Für Wissenschaftler ist die Insel jedoch nach wie vor ein wichtiger Forschungsort. Denn die Vulkaninsel ist ein natürliches Labor, das quasi ein Blick in die Zukunft gewährt.

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